Fazit


Zwei Wochen im mittleren Westen, Ende September: was erwartet man da für ein Wetter?

Bekommen haben wir jedenfalls das tollste und wärmste Wetter ever! Wer hätte das gedacht, dass wir im Durchschnitt über 20 Grad und strahlenden Sonnenschein hatten.

 

Die Hotels waren bis auf das Chalet Hotel in Custer durchgängig gut und weiterzuempfehlen.

Kosten: ca. 2.360 Euro

 

Das Auto hatten wir über HERTZ gebucht, wegen Gepäck für 4 Personen und da wir keine Dirtroad fahren wollten, sollte es ein VAN sein.

Es wurde ein Chrysler Pacifica, leider recht schmutzig und verkratzt. Außer dass er nach einer Woche oil-change verlangt hat, waren wir mit ihm zufrieden.

Kosten: 737 Euro

 

Gefahrene Meilen 3.064 / Kilometer 4.902

 

Tanken war recht human, billigster Sprit kostete 2,96 $ in Wyoming und Montana.

Kosten: ca. 390 Euo

 

Für unser leibliches Wohl haben wir ca. 600 Euro ausgegeben.

 

Shopping fiel aus, wir haben nix gefunden.....

 

Die Flüge, ausschließlich wieder mit Lufthansa und Dolomiti Air, inkl. Sitzplatzreservierung schlugen mit ca. 1.650 Euro zu Buche.

 

Der Yellowstone Nationalpark hat uns einiges an Wildlife geboten, besonders Bisons waren reichlich vorhanden, wir sahen aber auch Elche und Deers, sowie einen mäusefangenden Cojoten.

Turkey gab es auch. 

Leider keinen Bären *heul

 

Die eSim von NOMAD für 15 $ hat überall funktioniert - daher absolute Empfehlung!

 

 

 

 

 

 

6 Wochen später

 

Damit hat niemand gerechnet, am wenigsten Dieter und ich.

Mitte November bekam Dieter Schmerzen in der Brust und ich konnte ihn überreden zum Röntgen zu gehen. Das Bild zeigte einen ca. 5cm großen Tumor in der Lunge, mit Metastasen in Leber und Knochen. Operation nicht möglich, nur mehr Palliativbehandlung.

Die nächsten drei Monate schwankten wir zwischen Hoffnung und Verzweiflung und am 25. Februar 2025, nachts um 0:07 Uhr hat Dieters Herz aufgehört zu schlagen.

 

Ich weiß nicht, ob jemand verstehen kann, wie das Leben für mich danach weitergegangen ist.

Ich habe sehr gute und liebe Freunde an meiner Seite gehabt, die immer für mich da waren und geholfen haben. Habe aber auch festgestellt, dass ich mich von Personen trennen musste, die sich sehr zum Nachteil verändert und mich im Stich gelassen haben. 

 

Ende September wollte ich in die USA um im Big Horn Canyon Dieters Asche zu verstreuen, leider kam es anders, ich musste den Urlaub absagen. Es war der dritte Urlaub innerhalb von 10 Monaten. 

 

Schließlich habe ich Dieters Urne an seinem Geburtstag am 30. September 2025 im FriedWald von Vasoldsberg beisetzen lassen.

 

Über Weihnachten/Neujahr bin ich dann doch noch in die USA zu meiner Tochter gereist. Die Feiertage zuhause wären unerträglich gewesen. Über diese Tage wird es einen Reisebericht geben.

 

Nun ist bereits der erste Todestag von Dieter hinter mir. Es hat sich so viel geändert und ich habe die Hoffnung, dass einer meiner Raunächte-Wünsche bereits in Erfüllung geht:

 

Die Traurigkeit vergeht - die Erinnerung bleibt.