Rund um San Luis Obispo


 

In und um SLO gibt es vieles zu besichtigen. In wenigen Minuten ist man am Meer, welches allerdings auch dazu beitraegt, dass es morgens und abends immer etwas kuehl ist, da der kalte Nebel in die Stadt hochzieht.

 

Besichtigen sollte man Avila Beach, Pismo Beach, Moro Bay.

 

In Avila Beach gibt es eine Robben-Kolonie, sie warten auf die Fischer um an Futter zu kommen. Selber jagen ist zu viel Arbeit!

 

Moro Bay ist bekannt wegen seines Moro Rocks, den man allerdings nicht mehr besteigen kann.



Zwingend erforderlich ist ein Besuch in Hearst Castle, erbaut von William Randolph Hearst, welcher das groesste Publikations- und  Medienimperieum in den Vereinigten Staaten aufbaute. Er lebte von 1863 bis 1951. Er sammelte Kunstwerke und Antiquitaeten aus der ganzen Welt. Die Anlage ist weitgehend im “mediteranem” Stil gebaut. Eindrucksvolle Gebaeude umgeben von spektakulaer angelegten Gaerten in denen auch Kunstgegenstaende ausgestellt werden. Hearst waehlte - in Anlehnung an die seinerzeitige spanische Kolonie - spanische Namen fuer seine Besitzung, er nannte sie “La Cuesta Encantada - der bezaubernde Huegel”. Auch die drei Gaestehaeuser tragen spanische Namen, das “Casa Grande - das “grosse Haus” hat 110 Zimmer! Soviel zur Groesse des Besitztum, welches tatsaechlich auf einem Huegel liegt, man kommt nur mit einem Shuttle-Bus dorthin. Sehenswert ist auch der Neptun-Pool.  Es gibt auch einen roemischen Pool im Inneren.



Weitere Orte, die wir besichtigt haben, waren Solvang, Santa Monica und San Francisco.

 

Solvang, gegruendet 1911 als eine Daenisch-Amerikanische Kolonie, ist eine interessante Touristen-Attraktion. Wiedermal hat Dieter seine Kreditkarte sorgfaeltig versteckt - es gab so viele, huebsche, unnoetige Sachen.  Im sogenannten Santa Ynez Valley, in dem Solvang liegt, befindet sich die Old Mission Santa Inez, sie ist die 19. Mission in einer Kette von 21 Missionen, die von den Padres Ende des 17. Jahrhunderts gegruendet wurden und direkt an der Kueste entlang von Los Angeles nach San Francisco liegen.



 

Santa Monica ist schon sehr mexikanisch und als wir am Vortag des mexikanischen Nationalfeiertags (05. Mai) in die Stadt kamen, war dort bereits alles mit Fahnen geschmueckt und eine Tribuene fuer Darbietungen und Musik sowie ein Jahrmarkt aufgebaut.



Auf der Fahrt nach San Francisco haben wir wieder vom Tempomat Gebrauch gemacht, denn die Highway-Patrol ist staendig auf der Suche nach Verkehrssuendern und zu denen wollten wir nicht gehoeren.

Die Fahrt von SLO nach Norden fuehrte wieder an riesigen Plantagen und Weinanbaugebieten vorbei. Je naeher man San Francisco kommt, desto mehr sieht man Industrie- und Buerobauten.

 

Leider wußten wir damals noch nicht, wie schöne die Fahrt über den Highway 1 gewesen wäre.....


So sah es auf der Fahrt auch aus, man  muss sich vorstellen, auf der einen Seite das Meer und auf der anderen die Berge, dazwischen der Highway 101.


Endlich konnten wir die Super-Trucks, die uns auf dem Highway entgegen kamen fotografieren. Gaby ist ganz verrueckt nach den Dingern, liegt wohl am Job.


In San Francisco angekommen, bezogen wir unser Hotelzimmer im Ramada Inn, welches wir auch ueber Fairflight gebucht hatten.

 

Anschliessend ging es mit dem Taxi nach Fishermans Warf. Nach Pier 39 haben wir zu Fuss vier Stunden lang die Stadt durchwandert. Die Strassen von SFO rauf und runter, Chinatown und die Cable Cars besichtigt. Wir haben festgestellt, dass SFO nicht so sauber wie Los Angeles ist und haetten im Nachhinein den Tag lieber mit unserer Familie verbracht. Aber so koennen wir halt auch mitreden, wenn es um SFO geht.



Das ist die United Maschine, die uns zurueck nach Frankfurt bringen wird.

 

United und Lufthansa sind in der sogenannten Star Allianz, dass heisst, es kann einem passieren, dass man glaubt mit Lufthansa zu fliegen und dann ploetzlich United am Hals hat.Damals waren wir noch sehr unwissend, heute würde uns das nicht mehr passieren.

Es war grauenhaft! Nach der halben Strecke gab es keinen O-Saft mehr, das Bordpersonal war bereits bei der Gruendung der Airline mit dabei und recht unfreundlich. Der Pilot hat uns aber dann doch gut nach Europa zurueck gebracht.



Nach diesem ersten Besuch hatten wir “Blut geleckt”. Da wir mittlerweile ja Internet hatten und ich schon ein wenig im WWW herumgesurft hatte, fand ich USA-Foren und was ich da las, lies den Wunsch ganz stark werden, dieses Land noch oefter zu besuchen. Und es sollte in Zukunft nicht nur California sein.......