Vancouver Island


Montag, 05.07.

 

Heute ist die Nacht früh zu Ende, wir müssen zur Fähre nach Viktoria. Wir bekommen ein Lunchpaket, sind um sieben Uhr an der Fähre und reihen uns in die vielen Fahrzeuge, die auf die Überfahrt warten ein. Die “Seattle” kommt und recht schnell sind alle an Bord. Wir nehmen unsere Früchte, das Müsli und die Beagles mit Cremecheese zu uns. Kaffee hatten wir uns am Pier besorgt. Die anderthalb Stunden vergehen recht schnell, wir treffen das Pärchen aus dem Five Seasuns wieder, die wir auch gestern beim Downrigger getroffen habe. Verfolgen die uns?????

In Viktoria müssen wir durch die Immigration -schließlich sind wir jetzt in Kanada -, geht aber recht schnell, ein paar Fragen und schon sind wir durch, mit einem Stempel mehr im Pass.



Nun geht es weiter auf der 19 gegen Norden. Wir finden letztendlich recht schnell das Ziel: das Nest von Solo, den kleinen Bald Eagle.*) Es stehen schon einige Autos am Strassenrand, die Leute sind bewaffnet mit Kameras und Ferngläsern. Wir werden wie Dinosaurier begrüßt: die Besucher aus Deutschland! Pa Sidney sitzt dekorativ in einem abgestorbenen Baum, Ma Victoria kommt kurze Zeit später und setzt sich neben ihn. Nur Solo ist ein wenig schüchtern und nur durchs Fernglas zu sichten. Unglaublich was sich da abspielt, all die Leute, wir lernen Vicky von den Cayman Islands kennen, ebenso David Hankock, den Eagle-Vater in Person. Leider können wir nicht am Lunch und der anschliessenden Disskussion teilnehmen, da wir noch 3 Stunden Fahrt vor uns haben.

 

*) seit April 2010 habe ich im Internet die Webcam täglich besucht und miterlebt, wie aus einem Ei ein kleiner Bald Eagle Solo erwuchs. Umsorgt von seinen Eltern Victoria und Sidney, beobachtet von vielen Leuten rund im den Globus

Solo
Solo

 

Leider geraten wir in eine Umleitung, die uns sehr lange erscheint, aber endlich sind wir am Highway 19 nach Norden. Auf dem Umleitungsweg kommen wir durch ein Wohngebiet und am Straßenrand grasen junge Deers. Ganz schön gefährlich.

 

Gegen halb fünf kommen wir bei Dee und Warren an, die ein superschönes Haus in einer gepflegten Wohngegend bewohnen.

Wir werden herzlich begrüßt und finden ein großen, freundliches, recht großes Zimmer vor. Zwei freundliche Hunde heissen uns ebenfalls willkommen.

 

Als Dinner Empfehlung suchen wir The Black Fin auf und speisen dort wirklich gut zu Abend.

Reisebericht schrieben etc. und ein langer Tag geht zu Ende.




Gefahrene Meilen: 190

Unterkunft: Willow Guest House (leider nicht mehr aktiv)

wo gebucht: Website

Preis gesamt: 240,00 $

Anzahl der Nächte: 2

Bewertung: *****