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9. Tag
28. Mai 2003

Den letzten Abend in Hurricane haben wir wieder im Pool und Picknick Area verbracht.

Abfahrt war wieder frueh, wir fuhren ueber die Interstate 15 ueber St. George in Richtung Las Vegas. Dass wir dabei drei Staaten durchquerten, habe ich schon erwaehnt.

In Overton haben wir die Interstate verlassen um in Richtung Lake Mead die 169 zum Valley of Fire zu benutzen. Lake Mead bzw. Bolder City haben wir nur ganz kurz gestreift. Wir wollten lieber ins
Valley of Fire,
in dem viele Western-Filme gedreht wurden. Ist uns klar warum, nachdem wir diese Gegend durchfahren haben. Uebrigens hatte unser National Park Pass dort keine Gueltigkeit, weil es sich um einen sogenannten “State Park” handelt. Wir haben die 5 Dollar aber gerne bezahlt und nichts bereut.

Der Name kommt natuerlich wieder von den roten Sandstein- formationen, die sich vor 150 Millionen Jahren waehrend der Zeit der Dinosauria gebildet hatten. Komplexe Erhoerungen und Faltungen, gefolgt von Erosion haben diese Landschaft entstehen lassen. Felsenmalerein frueherer Bewohner des Valley koennen noch besichtigt werden. Wegen Wassermangels werden sie das Land spaeter wohl verlassen haben.
Die Winter sind mild, im Sommer allerdings erreichen die Temperaturen bis zu 120 Grad Fahrenheit. Das Valley of Fire besucht man am Besten in Fruehjahr oder Herbst. Es gibt Campgrounds und Picknick-Areas und man kann wandern. Das Visitor Center verfuegt ueber alle Informationen und zeigt auch interessante Ausstellungen ueber die Geschichte des Parks.

Ueber die West Entrance Station haben wir den Park verlassen um wieder auf die Interstate 15 zu gelangen.

Am spaeten Nachmittag haben wir Las Vegas erreicht. Eigentlich wollten wir ja unbedingt in der Daemmerung die Stadt erreiche um die vielen Lichter von oben zu sehen. Hat aber nicht geklappt. Vielleicht beim naechsten Mal.

Ueber Las Vegas gibt es eine eigene Seite, so dass wir den Bericht darueber und einen ganzen Tag hier ueberspringen.

11. Tag
30. Mai 2003

Erschlagen von den Eindruecken, mit Blasen an den Fuessen und einer gewissen Muedigkeitsdepression verlassen wir Las Vegas.
Geplant ist ein Besuch des
Hoover Damms . Wir verfahren uns, kommen aber schliesslich doch an (Highway 93/95 Beschildung nicht optimal!)

Das Boulder Canyon Projekt gilt als das groesste Konstruktions- projekt des 20. Jahrhunderts.  Fertiggestellt in 1935 hat der Hoover Dam den manchmal gefaehrlichen Colorado in das stille Wasser des Lake Mead verwandelt. Mehr als 5.000 Leute haben in fuenf Jahren dies massive Konstruktion errichtet. Er ist an seiner Krone 45 Fuss dick und an der Basis 660 Fuss um den Lake Mead zurueck zu halten.  Man kann auf einer geplasteren Strasse ueber den Damm fahren und befindet sich dann wieder in Arizona.  Die Parkplaetze kosten dort allerdings mittlerweile auch bis zu 10 Dollar und man muss ueber den ganzen Damm zurueckwandern.

Unser Besuch fiel wegen der Hitze und Muedigkeit entsprechend kurz aus, so dass wir auch nur wenig Informationen ueber den Hoover Dam haben. Vielleicht beim naechsten Mal...

Zurueck nach Las Vegas und Weiterfahrt auf der 160 nach Pahrump und der 178 nach Shoshone - das Tor zum Death Valley.
Da wir im Internet nichts Rechtes zum Uebernachten gefunden haben, ausser Furnace Creek Ranch und Stovepipe Wells Village (ziemlich teuer), haben wir uns entschlossen ueber Opodo das Shoshone Inn fuer zwei Tage zu buchen.

Wir sind dann doch nur einen Tag geblieben, die “Huette” war zu komfortabel und der Preis von 53,- Dollar incl. Tax aber ohne Fruehstueck war uns zuviel. Der ganze Ort wirkt herunter gekommen und verwahrlost, der angekuendigte Pool liegt 500 Meter vom Motel entfernt und kann auch von den Besuchern des nahegelegenen Campingplatzes genutzt werden. Wir haben dankend verzichtet.

Unverstaendlich ist uns, warum man aus diesem Ort, der ja wirklich am Tor zum Death Valley liegt, nichts macht - er hat naemlich eine bewegte, historische Vergangenheit, wie wir im Museum gesehen haben. Das Internet-Cafe war uebrigens geschlossen.

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