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Samstag, 21.04.2007
Der Cobra Arch steht heute auf dem Programm. Wir fahren ins Visitor Center nach Big Water und erkundigen uns nach den Road Conditions. Der Ranger sagt, dass die Road gut zu fahren ist, besser als zu den Cottenwood Teepees, die wir ja schon hinter uns haben. Er macht uns eine Kopie der Topomap.
Ich frage ihn nach dem Sidestep Canyon. Er lacht und sagt, dass die „Deutschen“ diesen Namen vergeben haben, ebenso fuer „Valley of the White Ghosts“ Auf den offiziellen Karten ist kein Name verzeichnet. Kein Wunder also, dass wir vergeblich auf den Topokarten nach diesen Namen gesucht haben.
Herr Garmin kommt heute wieder zum Einsatz, ich gebe die Koordinaten von „Zehrers Place „ ein und wir fahren los. Die Fahrt bis zum Parking ist wirklich unproblematisch. Am Parking stehen zwei Fahrzeuge. Hikingshoes und Rucksack an und los geht es, entlang der Dive. Wir finden einen Abstieg und ich markiere ihn mit einem Caine, unten angekommen machen wir Fotos und ich setze einen Waypoint im GPS. Es geht jetzt quer durch die Pampa, recht anstrengend durch den Sand und die Hitze. Und ich liege mal wieder mit Herrn Garmin im Clinch. Dieter will geradeaus gehen, Herr Garmin sagt aber nach links. Irgendwann kapiere ich, dass ich das alles nicht so tierisch nehmen muss, Herr Garmin ist ja auch nur ein „Mensch“. An den Brainrocks treffen wir auf zwei Maenner. Sie suchen seit zwei Stunden den Cobra Arch und wollen gerade aufgeben. Wir suchen dann gemeinsam und dank GPS finden wir den Arch auch. Er liegt schon etwas verborgen und wie uns die Maenner erzaehlen, sind sie nur wenige Meter davon gewesen, als sie umkehrten.
Er sieht toll aus und auch das Wetter ist besser als vorher gesagt. Am Fusse des Archs essen wir unseren Trailmix, trinken einigermassen kuehles Wasser und geniessen den Blick auf den Cobra Arch. Anschliessend erkunden wir noch die Umgebung, die auch nicht zu verachten ist und machen uns dann auf den Rueckweg. Wir finden den Aufstieg und sind nach 4 ½ Stunden wieder am Auto. Dort gibt es erst mal Lunch, Chicken Wings und Baguette.
Die Rueckfahrt ist ebenfalls voellig problemlos, wir fotografieren das abgestuertzte Wrack im Wash, es muss wohl schon laenger dort liegen, denn es sieht sehr verrostet aus.
Nun wollen wir noch zu den von Steffen Synnatschke beschriebenen Rimrock Hoodoos gegenueber der Rangerstation. Wir wollen gerade losgehen, da kommt ein Auto, die Insassen fragen nach den Hoodoos. So wie die aussehen, sollten sie lieber nach Las Vegas gehen als hier in der Gegend herumlaufen. Sie folgen uns kurz, gehen dann aber wieder zurueck. Leider verliere ich dummerweise irgendwann die Beschreibung von Steffen – sie ist einfach vom Winde verweht - und wir haben keine Ahnung, wie es weitergeht. Voellig entnervt geben wir auf.
Der Tag war aber trotzdem ein Erfolg, schliesslich waren wir am Cobra Arch.
Morgen verlassen wir Page in Richtung Zion, deshalb versorgen wir uns im Safeway noch mit diversem Vorrat, wie Wasser und andere Getraenke. Zurueck im Hotel muss ich mal wieder die Laundry besuchen, es hat sich doch einiges an schmutziger Waesche angesammelt. Waehrend die Maschine laeuft, essen wir zu Abend, laden wie jeden Abend die Bilder aufs Schlappi und gucken Weather Channel – leider verheisst der nix Gutes.
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