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Gabymarie`s Reiseseiten

Freitag, 07.09.2012
1537 Meilen
43 Grad
Abfahrt: 10:30

Das nenne ich Service: der Bison, der gestern abend vorm Fenster war, ist auch heute morgen wieder da und mampft sich den Bauch voll.
Gefrühstückt wird in der Lodge, wir bestellen einmal Buffet und für Dieter nur Toast und Kaffee. Den Buffet-Teller teilen wir uns, ebenso das Obst, das soo kalt ist, dass wir es erst zum Schluss essen. Chelsey berechnet uns nur das Buffet, dafür bekommt sie 4 $ Trinkgeld.
Der heutige Tag steht ganz im Zeichen des Grand Canyon oft the Yellowstone. Erste Station sind die Brinks oft he Lower Falls. Beim Weg nach unten werfen wir schon mal einen Blick auf den Upper Fall in der Ferne. Unten angekommen wird fotografiert, sobald wir freie Sicht haben. Es sind viele Leute unterwegs.
Danach laufen wir den Rim Trail in Richtung Brinks of the Upper Fall, es soll eine ¾ Meile sein. Für mich sieht es aber viel weiter aus. Trotzdem stiefeln wir los, schauen uns unterwegs die Chrystal Falls an und sind doch recht schnell am Upper Fall. Auch hier das gleiche Bild: viele Leute. Unterwegs begegnen wir einem sehr scheuen Deer, das nicht gewillt ist, sich fotografieren zu lassen.
Jetzt entscheiden wir uns auf das Südrim zu wechseln und den Nordrim erst am Nachmittag zu machen. Artist Point ist die erste Station. Danach laufen wir die 328 Stufen den Uncle Toms Trail nach unten und schnaufen wieder nach oben. Ist aber trotzdem eine tolle Tour, muss man unbedingt machen.
Wir legen am Otter Creek eine Pause ein und nehmen unseren Lunch zu uns.
Anschließend wieder Nordrim. Wir laufen bis zum Inspiration Point, eine ganz schon heftige Tour, vor allem nach dem Uncle Toms Trail. Die Aussichten sind aber super schön.
Müde kommen wir in unsere Cabin, kurze Pause, Bierchen, danach zurück zur Lodge. Allerdings ist der Grill bereits ab 17 Uhr geschlossen und wir müssen in die Cafeteria. Dort sucht Dieter sich Pasta, ich mit Wraped Barbeque Chicken und einen Salat. Schmeckt alles ganz gut.
Wieder in unserer Cabin muss ich Dieters Fuß erstmal verarzten, er hat sich eine große Blase gelaufen. Erst desinfizieren, dann Bepanthen drauf und eingewickelt. Hoffentlich geht es ihm morgen besser und er kann wieder laufen.
Obwohl wir tagsüber nur 68 Grad hatten, kam uns das recht warm vor, geeignet für T-Shirt und kurze Hosen. Abends allerdings ist es recht schattig.
Mit meinen Fotos bin ich heute gar nicht zufrieden, offensichtlich habe ich versehentlich etwas verstellt.

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Samstag, 08.09.2012
1555 Meilen
48 Grad
Abfahrt 10:45 Uhr

Ich bin früh aufgewacht - die Nacht war nicht so toll – und hab aus dem Fenster geschaut, ob mein Bison da ist. War er aber nicht, dafür Mama und Papa Deer und haben in aller seelenruhe gefrühstückt. Leider sind die Bilder durch die Scheibe nix geworden.
Dieters Fuß ist noch dran….
Aufs Frühstück müssen wir eine Stunde warten, erst draußen mit dem Pager und dann, bis wir das Essen serviert bekommen.
Heute ist das Norris Basin dran, das haben wir vor zwei Jahren ausgelassen. Kurz nach der Canyon Jct. kommt uns mitten auf der Straße ein Bison entgegen, der eine Schlange Autos hinter sich herzieht. Er kommt unserem Auto so nahe, dass ich denke, er schupst uns an. Nun ja, die Faithfull-Area ist natürlich schöner, aber interessant ist es allemal. Weiter fahren wir nach Mammott Hot Springs, mit Stop am roaring Mountain. Wir fahren den Upper Terrace Drive und sind überrascht, wie sehr sich die Canary Spring verändert hat. Keine leuchtenden Farben mehr. Noch mehr enttäuscht uns Orange Spring Mound, wo vor zwei Jahren noch Wasser herunter lief und alles in schönen Farben strahlte. Heute läuft nur mehr am linken Rand Wasser. Aber das ist eben diese schnell wechselnde hydrothermale Area. Liberty Cab und Palette Spring werden noch abgelichtet. Die vielen Deers, die wir vor zwei Jahren am Ortanfang und -ende gesehen haben, sind auch nicht mehr da. Allein zwei von den Tieren grasen an der Straße zum Tower Fall.

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An den Udine Falls halten wir, dann sehen wir ein Schild biegen wir zum petrified Tree ab. Ein einsamer Baumstumpf steht eingezäunt! auf einer Wiese. Wir können es nicht glauben… fehlt nur noch jemand zur Bewachung. Begeistert kann hier nur jemand sein, der noch nicht im Petriefied Forrest war.
Am Tower Fall ist wie üblich viel los, aber wir bekommen doch rasch einen Parkplatz. So wie vor zwei Jahren kann man auch heute nicht bis an den Fuß des Falls, so dass wir nur bis zum Overlock gehen.
Auf der Strecke Mammoth Hot Spings bis nach Tower Fall wird gearbeitet und ich habe gelesen, dass sie sogar voll gesperrt werden soll.
An den Meadows vor dem Dunraven Pass glauben wir Bären zu sehen. Wenn es welche waren, dann waren sie auf jeden Fall viel zu weit weg.
Unser „Kühlsystem“ Mülleimer funktioniert nach wie vor, so dass wir uns nach der Rückkehr ein kühler Bierchen leisten. Eigentlich wollen wir in der Canyon Lodge essen, aber da stehen und sitzen so viel Leute mit Pager, dass wir davon ausgehen, mindestens eine Stunde warten zu müssen, was uns zuviel ist. Also gehen wir wieder in die Cafeteria, nehmen einen Salat und etwas, was wie Lasagne aussieht. Schmeckt auch ganz gut.
Den ganzen Tag über herrschte Sonnenschein, obwohl Gewitter vorher gesagt war und wir konnten wieder in kurzen Hosen und Shirts wandern. Sobald die Sonne aber weg ist……
Die Fotos sind heute tatsächlich wieder besser.

Sonntag, 09.09.2012
1641 Meilen
41 Grad
Abfahrt: 09:30 Uhr

Wir würden uns heute gerne Kaffee und Muffins aus dem Generalstore holen, aber der macht erst um 09:30 Uhr auf!! Dafür schließt er aber auch bereits um 17:00 Uhr. Also zurück zur Canyon Lodge Deli, dort gibt es Kaffee, aber keine Teilchen. Die bekommen wir in der Cafeteria: 3 Muffins und 1 Cinnemon-Roll für 12 $.
Danach genehmigen wir uns in der Cabin das Frühstück. Anschließend ist telefonieren angesagt, alle drei Mütter werden erreicht und beruhigt, dass uns weder ein Bär noch ein Bison angefallen und auch das wildfire uns verschont hat.
Eigentlich wollten wir zum Mt. Washburn hoch, aber 4-5 Stunden ziemlich steil hoch bei starkem Wind ist uns dann doch nicht so angenehm. Also beschließen wir lieber zum Cascade Lake zu hiken. Das sind 4 Meilen und angenehm eben zu laufen. Obwohl vor Bären gewarnt wird – vor zwei Tagen wurde einer gesichtet – sehen wir nur zwei Bisons. Der See ist recht nett, wir umwandern ihn bis zu einer Stelle, an der wir über einen Baumstamm laufen müssen. Ich versuche es und falle promt fast ins Wasser, die Schuhe jedenfalls sind nass, aber ansonsten habe ich mich aufs Trockene retten können. Nach diesem Intermezzo kehren wir um, nehmen an der Picknic-Area unseren Lunch ein und fahren danach weiter zu den Virginia Cascades, die zwischen Canyon Lodge und Norris Basin liegen. Hätten wir uns aber sparen können….. ebenso den hike zum Ice Lake. Dort hat es 1988 auch gebrannt und die umgestürzten, teilweise angebrannten Bäume liegen wie Mikkadostäbchen herum. Kein großes Tier kann sich hier bewegen, würde sich ja die Beine brechen. Am Parking steht immer noch ein junger Mann, wohl ein Ranger oder so mit Funkgerät. Er beobachtet die Umgebung, macht Notizen. Ich frage ihn, ob in diesem Wald noch Tiere leben und warum man die Feuer nicht versucht zu löschen. Das wäre alles Natur, die Feuer wären gut für den Wald und es gäbe trotzdem genug Tiere, das ist seine Antwort. Im nächsten Moment sehen wir, dass es bereits wohl einige Meilen vor uns brennt und er meint, dass man das wildfire nun managen würde. Wir fahren auch tatsächlich durch ein Stück Wald, in dem Männer verschiedene Gerätschaften aufbauen und Schläuche verlegen, mit denen sie Wasser spritzen. Ein Tankwagen wendet gerade und fährt zurück Richtung Canyon Lodge.

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Irgendwie empfinden wir es dieses Jahr viel schlimmen mit den verbrannten Waldstücken, das ist uns vor zwei Jahren nicht so aufgefallen, obwohl es ja schon so gewesen sein muss. Uns tun auch die Tiere leid, die ihr Revier verlieren oder zu Tode kommen.
Am späten Nachmittag ist Fell- und Hufpflege angesagt, muss schließlich auch mal sein. Dieters Blase hat sich weiter geöffnet, ich schneide die Haut ab. Bepanthen drauf und zugepflastet, das wird schon wieder. Ich habe mittlerweile auch eine kleine Blase an der Ferse, ich denke, die Wanderschuhe sind etwas eng, seit die Einlagen drinnen sind. Aber ich brauche wohl ohnehin neue, bei den alten lösen sich einige Nähte.
Dinner gibt es heute in der Canyon Lodge und wir nehmen Bison Burger, die super lecker schmecken. Da wir aber vorher Brötchen mit gesalzener Butter essen, wird das ganz schön viel.
Heute ist es irgendwie nicht so kalt wie die Tage zuvor, nachdem die Sonne untergegangen ist. Wir fahren nochmal Richtung Hayden Valley, sehen aber nur vereinzelte Bisons und viele Leute, bewaffnet mit riesigen Objektiven und Ferngläsern. Was die da suchen – keine Ahnung. Ich sehe auf jeden Fall noch einen kleinen Coyoten unten am Fluß liegen. Zwei Deer stehen auf der anderen Seite des Yellowstone-Rivers. Das ist die ganze Ausbeute und wir fahren zurück zur Cabin. Holen Eis und erledigen die Arbeiten.
Morgen verlassen wir die Canyon Area und fahren zum Old Faithful.

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