Gabymarie`s Homepage

comp__IGP0327

comp__IGP0468

comp__IGP3597

comp__IGP4596

comp_IMG_1848

comp_IMG_3660

comp_IMG_2204

Gabymarie`s Reiseseiten

Dienstag, 04.09.2012
792 Meilen
65 Grad
Abfahrt: 9:45 Uhr

Na super, drei Riesenspinnen in der Dusche – so fängt der Morgen doch gut an. Bevor man duschen kann, muss man sich als Kammerjäger betätigen. Passt alles so zu der Cabin. 
Als Frühstück gönnen wir uns Frensh Toast, bezahlen dafür incl. Tip 18 $. Danach packen und ab geht es zum Notch Trail. Hier kommen zum ersten Mal in diesem Urlaub die Wanderschuhe zum Einsatz. Eincremen und los geht es. Der Trail soll 2 Stunden dauern, wir gehen ihn in einer. Aber die Angaben in den Unterlagen vom Nationalpark sind ohnehin sehr seltsam: für 2,4 km sollen es 2 Stunden sein, für 16 km 5 Stunden. Da kann was nicht stimmen….
Der Trail ist recht funny, es geht eine lange Leiter nach oben. Wir sehen drei Bighorn Sheeps und es geht immer ein angenehmer Wind, das Thermometer zeigt allerdings 90 Grad!
Wir fahren zurück und entern das Visitorcenter, schauen uns den Film und die Ausstellung an. Anschließend machen wir ein Picknick am Bigfoot Pass Overlook. Danach entschließen wir uns, einen Mittagsschlaf einzulegen, da die Farben zum Fotografieren durch die Sonneneinstrahlung einfach nicht so gut kommen.

comp_IMG_2628

comp_IMG_2638

comp_IMG_2640

comp_IMG_2641

comp_IMG_2642

comp_IMG_2650

comp_IMGP1234

comp_IMGP1235

comp_IMGP1238

comp_IMG_2652

comp_IMG_2654

comp_IMGP1245

comp_IMG_2659

comp_IMGP1255

comp_IMG_2657

Viele Tiere sehen wir endlich in der Sage Creek Region.

comp_IMG_2660

comp_IMGP1249

comp_IMG_2665

comp_IMG_2671

comp_IMG_2673

comp_IMG_2675

Wir checken im Badlands Inn ein und sind positiv beeindruckt. Großes, sauberes Zimmer, TV, Kühlschrank, WLAN (recht gut) und morgen gibt es auch ein Frühstück. Der Preis ist also für beide Unterkünfte gleich, nur dass das Inn um Längen besser ist. Somit empfinden wir den Preis für die Cabin einfach nur als Frechheit.

comp_IMGP1308

comp_IMG_2679

comp_IMG_2680

comp_IMGP1309

comp_IMGP1310

comp_IMG_2681

Nach der Ruhezeit suchen wir uns schöne Ziele für den Sonnenuntergang. Hier in den Badlands versinkt sie ziemlich schnell und dann ist vorbei mit farbenfrohen Bildern.
Da das Restaurant am Cedar Pass um 19 Uhr schließt, müssen wir uns nach was anderem umsehen. Einzige Möglichkeit ist Interior, ein kleiner Ort direkt hinter dem Nationalpark-Eingang. So sehr vertrauenserweckend sieht da aber nichts aus, wir beschließen trotzdem  unser Glück zu versuchen. Wir treten in einen dunklen Raum, der sehr urig eingerichtet ist. Am Tresen sitzen drei Männer, einer davon ist der Besitzer, der sich allerdings nur mit einem Rollator bewegen kann. Wir fragen trotzdem, ob wir was zu essen haben können und man offeriert uns Pizza. Bier bekommen wir gleich und die beiden Hunde sind gleich unsere besten Freunde. Als die Pizza kommt, sind wir zum zweiten Mal am Tag positiv überrascht, sie schleckt einfach lecker. Die beiden jungen Männer verabschieden sich irgendwann, erzählen uns noch, dass sie hier nicht arbeiten, sondern auch Touristen sind und nach Portland ziehen wollen. Dann ist der alte Mann alleine und auch wir verabschieden uns. Irgendwie tut er uns leid, wir haben keine Ahnung, wie er den Laden schmeißen soll. Und wir waren heute ja auch offensichtlich die einzigen Gäste. Bezahlt haben wir für vier Bier und die Pizza 20 $ + 5 $ Tip – unglaublich!

So bricht die letzte Nacht in den Badlands an. Fotos überspielen, Reisebericht schreiben, Absacker…..

comp_IMG_2686

comp_IMG_2688

comp_IMG_2697

comp_IMG_2699

comp_IMG_2708

comp_IMG_2710

Mittwoch, 05.09.2012
882 Meilen
62 Grad
Abfahrt 08:40 Uhr

Zum Frühstück gibt es Toast, Cremecheese und ein Ei. Bananen und Muffins nehmen wir mit.
Das Badland Inn ist zu empfehlen und mit Barb, einer netten New Yorkerin an der Rezeption  unterhalte ich mich noch über Gott und die Welt. Sie wird zum Saison-Ende mit ihrem RV nach Chigago zu ihrem Sohn und danach nach NY zu ihren Töchtern fahren. Im November fängt sie in einem Warehouse von Amazon in Kentucky zu arbeiten an und danach…. man wird sehen. Dieter schätzt sie auf Mitte 50.

Wir fahren auf der I90 nach Westen, vorbei an Wall, Rapid City und besichtigen kurz Deadwood, eine historische Westernstadt. Und mal wieder stellen wir fest, dass uns das nicht so interessiert. Deshalb geht die Fahrt schnell weiter in den Spearfish-Canyon. Die Bridal Veil Fall enttäuschen ein wenig, aber die Roughlock Falls führen richtig schön Wasser. Der 1 Meilen lange Weg entlang des Spearfish Creeks ist sehr schön angelegt, immer wieder stehen Info-Schilder. Dummerweise sind wir auf dem Hinweg die Strasse entlang gewandert, dafür war der Rückweg umso schöner. Die Fahrt führt uns zurück durch den Spearfish Canyon, an der Long Valley Picknick Area nehmen wir unseren Lunch ein.

comp_IMGP1318

comp_IMGP1319

comp_IMGP1321

comp_IMG_2716

comp_IMGP1324

comp_IMGP1327

comp_IMGP1332

comp_IMG_2727

comp_IMG_2728

Nächster Stopp ist Devils Tower. Der Nachmittag ist die richtige Zeit, die Sonne steht passend. Welch ein seltsamer Felsen, mitten in der Landschaft. Einige Kletterer hängen in der Wand, wäre jetzt nix für uns. Wir wandern um den Tower herum, verfolgt von einer Horde Franzosen……

comp_IMG_2732

comp_IMGP1367

comp_IMGP1339

comp_IMGP1356

comp_IMGP1337

comp_IMGP1374

comp_IMG_2742

comp_IMGP1351

comp_IMGP1347

Sheridan ist heute unser Ziel. Die Landschaft, durch die wir die ganze Zeit fahren, ist ungewöhnlich, es wechseln sich Hügel, Ebenen und Berge ab. Landwirschaft ist wohl die Hauptertragsquelle.
Einige Zeit vor Sheridan sehen wir einen großen Waldbrand, zum Glück weit entfernt, aber er wird sicher großen Schaden anrichten.
Heute übernachten wir im Wingate by Wyndham. Schönes großes Zimmer, Kühlschrank leider ohne Gefrierfach, Internet bisschen lahm. Aber es gibt eine guest laundry und darüber sind wir sehr froh, vor dem Yellowstone die Wäsche frisch zu haben ist gut.

comp_30338_b1 sheridan

comp_IMG_2750

comp_IMG_2751

Donnerstag, 06.09.2012
1286 Meilen
64 Grad
Abfahrt: 10:00 Uhr

Das Frühstück ist gut, es gibt Waffeln, Rührei, Frensh Toast, Joghurt, Obst, der Raum sehr groß und alles sauber.
Bevor wir losfahren, skypen wir mit Sieglinde, ihr geht es nicht so gut, hat Rückenschmerzen. Aber unser Mäusy hat das gleich erkannt und die ganze Nacht an ihrer Seite geschlafen. Im Grunde fühlen sich alle Drei aber wohl.
Danach suchen wir erstmal den Safeway auf, den wir dank Frl. Garmin auch gleich finden.
Weiter geht es über die 14A zur Burgess Jct., wo wir uns das Visitor Center anschauen und ich die Jeans und Jacken auspacke. Es ist etwas schattig….. Die Blätter der Birken verfärben sich bereits, wir sehen tolle Felsformationen auf dem Weg ins Tal.

comp_IMG_2760

comp_IMG_2759

comp_IMG_2761

comp_IMG_2762

comp_IMG_2765

comp_IMG_2793

Nächste Ziel ist Medicin Wheel, eine indianische Kultstätte. Es gibt ein winziges „Visitor Center“ und oben am Medicin Wheel eine nette Rangerin, die Anweisungen gibt. Der Weg ist 1 ½ Meilen oneway und geht irgendwie immer aufwärts. Die Kultstätte ist interessant, sollte man auf jeden Fall anschauen, wenn man in der Nähe ist. Entlang des Weges sehen wir einige yellow-bellied Marmot, die ziemlich wohlgenährt sind uns lustig ausschauen mit ihren gelben Schwänzchen und blauen Gesichtchen.

comp_IMG_2767

comp_IMG_2770

comp_IMG_2771

comp_IMG_2778

comp_IMG_2779

comp_IMG_2783

comp_IMG_2780

comp_IMGP1383

comp_IMGP1384

comp_IMGP1397

comp_IMGP1398

comp_IMG_2786

Nach der Besichtigung nehmen wir unseren Lunch ein, dann geht es die Pass-Straße nach unten. Wir treffen hier auf einige Kuh-Herden, die teilweise auf der Straße herum trotteln.
Der Blick in die Ebene wäre wunderschön, wenn sich das Wetter nicht verschlechtert hätte.
An der Brücke über den Bighorn Lake stellen wir fest, dass dort überhaupt kein Wasser ist und überlegen, ob es Sinn macht, in den Bighorn Canyon bzw. zum Devils Overlook zu fahren, da vermutlich auch dort kaum Wasser sein wird. Da kurz nach der Abfahrt zum Bighorn Canyon ein Visitorcenter kommt, beschießen wir zu fragen, wie es mit dem Wasser aussieht. Der Ranger meint: es sollte Wasser da sein – okay…. Als ich ihm sage, das im Lake alles staubtrocken ist, schaut er mich total erstaunt an. Er weiß nix davon, dabei sind das nur ein paar Meilen bis zur Brücke. Er sagt nur noch, dass der Bighorn Canyon der Grand Canyon Wyomings ist. Trotzdem verzichten wir, zum einen weil das Wetter nicht so einladend ist, zum anderen, weil wir mal wieder mit der Zeit im Verzug sind.
Als direkt nach Cody, wo wir gaaanz langsam durchfahren. Am Buffalo Bill Dam halten wir kurz. Da man ins Visitorcenter keinen Rucksack mitnehmen darf, verzichten wir. Schließlich hab ich da alle unsere wichtigen Unterlagen und das Geld drinnen.

comp_IMG_2795

comp_IMG_2796

comp_IMG_2800

Die Strecke bis zum Park-Eingang ist super, tolle Felsformation in brau, einer Farbe, die wir noch nicht gesehen haben.
Um 5:50 Uhr erreichen wir den Osteingang des Parks. Kurz danach ist eigentlich der ganze Wald verbrannt, es sieht nur traurig ist. Das zieht sich durch bis Fishing Bridge.
Kurz vor Fishing Bridge läuft uns ein Wolf über die Straße runter zum See. Natürlich bleibt er nicht stehen um zu warten, bis ich die Kamera parat habe. Dieter wendet, ich steige aus und laufe über die Wiese, unten am Wasser läuft das Schätzchen, spielt und wälzt sich. Leider alles zu weit weg für ein gutes Foto. Aber immerhin: unser erster Wolf. Den ersten Bison sehen wir auch, er trottelt alleine am Straßenrand.
Im Hayden Valley dann die erste riesige Bison-Herde. Und die erste riesige Menschenansammlung. Die Bisons überqueren die Straße, laufen vor den Autos her und lassen sich durch nichts stören. Bis zur Canyon Lodge sehen wir immer wieder Bison-Herden und Menschen, die mit Kamera bewaffnet sind.
An der Rezeption wird umgebaut, sodass der halbe Parkplatz fehlt, was zu Kämpfen um einen Parkplatz führt. Ich steige aus und checke ein, während Dieter auf ein Parking wartet. Wir bekommen Cabin  E 5, eine schöne, große Cabin mit zwei Betten. Alles ist recht sauber und freundlich. Das beste aber ist unsere Nachbarschaft: ein riesiger Bison grast hinter der Cabin, wir können ihn von unseren Fenstern aus beobachten. Ein toller Anblick.
Black Pearl ausräumen und danach gibt es Dinner. Jetzt brauchen wir noch Eis, das wir auch recht schnell finden, wir brauchen dazu nicht bis an die Rezeption zu fahren.
Alles Cabins scheinen belegt zu sein, der September ist offensichtlich ein begehrter Monat.
Und so beginnt unsere erste Nacht im Yellowstone. Wir hoffen, dass morgen wieder die Sonne scheint.

comp_IMGP1401

comp_IMG_2809

comp_IMG_2812

comp_IMG_2820

comp_IMG_2821

comp_IMGP1621

comp_IMGP1405

comp_IMG_2828

comp_IMG_2829

ami button klein leer
ami button klein leer

Home

Reiseberichte ab 2012

Reiseberichte bis 2011

about us

Links

Gabys Home

News

© Gabymarie  2003 - 2014

.