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Dinosaur National Monument

Fantasy Canyon

Fisher Towers

Canyonlands

Wir hatten beschlossen, am dritten Tag erst nach Norden Richtung Vernal zu fahren um uns das Dinosaur National Monument anzuschauen. Von Fruita aus faehrt man auf der 64 ueber Rangely (wir haben dort getankt) nach Dinosaur. Dort gibt es ein Colorado Welcome-Center. Von dort geht es auf die 40 nach Jensen, dort besuchten wir dann das Utah-Welcome-Center und bekamen das uebliche Faltblatt des National Park Services fuer das Dinosaur NM. Der riesige Souvenir Shop ist nur im Sommer geoeffnet, so dass wir daran vorbeigefahren sind bis zum sogenannten Dinosaur Quarry, das ungefaehr 7 Meilen noerdlich von Jensen liegt. Im Sommer verkehren dort auch Shuttle-Busse. Ueberdacht im Douglass Quarry und Visitor Center kann man Dinosaurier-Knochen bestaunen und erfahren, wie diese Riesen gelebt haben.
Earl Douglass entdeckte 1909 das Dinosaur Quarry als er auf der Suche nach Fossilien fuer das Carnegie Museum war. 1915 entstand das 211.000 Acre grosse National Monument, bestehend aus River Canyons, Bergen, archeologischen Plaetzen  und dem 80 Acres grossen, mit vielen Dinosaurier Fossilien bestueckten Quarry. Man wird versetzt in eine Welt vor 150 Millionen Jahren. Anschliessend sind wir die Autotour entlang des Green Rivers gefahren, allerdings nur bis zum Campingplatz, der natuerlich noch gesperrt war. Man kann auch vom Monument Headquarters Visitor Center in der Naehe von Dinosaur (nur im Sommer und an Wochenenden im Winter geoeffnet) in das National Monument fahren, Fossilien kann man allerdings nur im Quarry besichtigen.
Hier noch ein ganz toller Link:
http://www.cr.nps.gov/museum/exhibits/dino/index1.html

Zurueck in Jensen begaben wir uns nochmals ins Welcome-Center und fragten die Rangerin nach dem Fantasy Canyon. Sie gab uns eine Karte und eine gute Beschreibung. Man faehrt vom Welcome-Center Richtung Dinosaur und faehrt nach der Ueberquerung des Green Rivers nach Sueden auf den Redwash Highway, der sich als unpaved Road entpuppt, aber gut zu fahren ist. Man stoesst dann auf den Bonanza Hwy (45)  und zweigt dann auf die Glen Bench Road ab. Ab da ist der Fantasy Canyon ausgeschildert. Die Strecke ist stark von Trucks befahren, da man sich in einem Gebiet mit Oelfeldern befindet. Es ist eine richtig unwirkliche Gegend und zwischendurch hatten wir Angst, nie wieder in die Zivilisation zu finden. Wir hatten aber eine sehr gute Beschreibung von Steffen Synnatschke mit http://www.synnatschke.de/fc/fc.html, die wir sehr empfehlen koennen. Wenn man sich in Vernal und Umgebung befindet, ist der Fantasy Canyon ein absolutes Muss.  Anschliessend sollte man aber die Reifen kontrollieren! Wir haben uns eine dicke Schraube eingefahren, was wir aber erst am naechsten Morgen auf dem Parkplatz unseres Hotels in Moab gemerkt haben. Dazu spaeter mehr. Zurueck sind wir dann die Glen Bench Road bis zur 45, Richtung Sueden nach Bonanza und von dort auf die Stanton Road. Irgendwann kommt man wieder auf Hwy 40. Ueber 64 nach Rangley und von dort auf die 139 nach Loma. Da geht es wieder auf die Interstate 70 Richtung Green River. Wir sind dann ab Cisco den Scenic Bayway 128 nach Moab gefahren. Leider war es schon recht spaet und es wurde immer dunkler, so dass wir diese 44 Meilen lange Traumstrasse nicht richtig geniessen konnten. Wir beschlossen aber, am naechsten Tag die Fisher Towers zu besuchen.

Fruita

Dinosaur National Monument

Dinosaur Quarry

Fantasy Canyon

Fantasy Canyon

Fantasy Canyon

gefahrene Meilen: 419

Wir bezogen unser La Quinta in Moab, spielten unsere Fotos auf “Schlappi” und tranken unser Budweiser. Verpflegung hatten wir uns im Supermarkt geholt. Nachdem wir uns den Weather-Channel angeschaut hatten, begaben wir uns zufrieden ins Bett.

Der vierte Tag begann mit einer boesen Ueberraschung. Nach dem Fruehstueck wollten wir losfahren zu den Fisher Towers. Dieter fand aber, dass unser rechtes Vorderrad etwas flach aussah und wir begaben uns zu “Big0Tires” wo man eine dicke Schraube aus dem Reifen zog. Also schon wieder ein flat tire, genau wie im letzten Jahr. Der Spass hat uns 13 Dollar gekostet, wurde aber anstandslos von Alamo in San Francisco bezahlt. Die Leute bei Big0Tires waren sehr nett und schnell, so dass wir uns doch noch auf den Weg zu den Fisher Towers machen konnten. Der Hwy 128 schlaengelt sich entlang des Colorado Rivers. Abends zuvor sahen wir die Red Cliffs Lodge hell beleuchtet an die Felsen geschmiegt liegen. Ein tolles Bild. Aber auch am Tage sieht die Anlage grandios aus. Sicher ein schoener Ort, wo man verweilen kann. Man kommt vorbei am Negro Bill Canyon, einem Gebiet in dem viele Western- und Werbe-Filme gedreht wurden, einer dieser Orte ist Castle Rock. Bei Milemarker 21 verlaesst man den Highway und kommt auf eine unpaved road, auf der man nach 3 Meilen den Parkplatz erreicht. Man folgt dann dem Trailhead, sollte sich an den Spuren im Sand orientieren und Wasser mit sich fuehren. Es gibt zwar am Parking die uebliche Toilette, aber nichts zu Trinken. Der Weg ist teilweise ein wenig beschwerlich, man klettert ueber steile Felsen und schlaengelt sich am Berg entlang. Der Trail ist 2,2 Meilen lang und sollte in drei bis vier Stunden zu machen sein. So sagt es die BLM-Tafel; wir haben dreieinhalb Stunden gebraucht. Es gibt immer wieder Viewpoints an denen man stehen bleiben und fotografieren muss. Und dann sieht man den 900 feet hohen Titan! Auf der Anhoehe angekommen haben wir ein kleines Picknick veranstaltet und vertraeumt auf den Colorado weit unten geschaut. Die Fisher Towers waren immer wieder Hintergrund fuer Filme, Videos und Werbeclips.
Ich hatte irgendwo im Netz eine Beschreibung der Fisher Towers gefunden (kann sie aber nicht mehr finden), in der stand, dass man hier ohne Touristenmassen die Einsamkeit geniessen kann. Diese Aussage stimmt nicht mehr, als wir ankamen haben wir den letzen Parkplatz ergattert.
Traumhaft stellen wir uns den Sonnenuntergang vor, uns hat es aber auch am spaeten Nachmittag sehr gut gefallen.

Abends haben wir bei Eddie McStiff ein leckeres Steak gegessen und das koestliche Bier aus der eigenen Brauerei getrunken.

Moab

Scenic Byway 128