Gabymarie`s Homepage

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Gabymarie`s Reiseseiten

Samstag, 30. April 2011
Meilenstand: 10.814
69 Grad

Der Tag der Entscheidung!!
Ich wache so gegen 6 Uhr auf und denke an Tom und Anja, sie sind schon seit einer Stunde auf dem Weg zur Wave.
Aufstehen wir erst kurz vor 8 Uhr, frühstücken und fahren in die Laundry. Zwei Maschinen Wäsche gibt es. Zwischendurch zum Safeway.
Danach sitzen und warten wir auf die Rückkehr unserer Helden…..
Die Minuten schleichen wieder und wir werden immer nervöser, es wird doch nichts passiert sein. Endlich um 14 Uhr kommen sie an, leider ohne Rucksack, er liegt einfach zu ungünstig. Es ist an dieser Stelle zu steil und zu rutschig. Aber sie haben an der Rangerstation Bescheid gesagt.  Später fahren wir zusammen dorthin und zeigen mit Toms Laptop die Fotos, auf denen man den Rucksack sehr gut sieht. Anja schlägt auch vor, eine Leiter mitzunehmen, aber der Ranger schaut sie nur lächelnd an. Wir haben seine Handynummer und sollen morgen gegen 18 Uhr anrufen.
Wir fahren zurück nach Page und gehen zum Dinner ins
Bonkers. Das Lokal ist sehr nett, der Salat und das Essen gut, aber viel zu viel. Danach gibt es bei uns noch einen Absacker, aber so richtig gut geht es keinem von uns. Zu sehr beschäftigt uns der Backpack in the Wave.

Gefahrene Meilen: 6

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Sonntag, 01.05.2011
Meilenstand: 10.820
50 Grad F

Nach dem Frühstück und dem Waschtag von Anja und Tom beschließen wir das White Valley zu besuchen. Dazu fahren wir die 89 bis nach Church Wells und biegen dort auf eine kleine Dirtroad ab. Anja ist die Strecke schon im letzten Jahr gefahren und stellt fest, dass es seit ihrem letzten Besuch Veränderungen gibt, nämlich einen Zaun mit Gatter. So müssen wir Black Devil weiter vorne abstellen und losmarschieren. Wir wandern über ödes Land, eine einzige Kuh schaut uns verwundert an und nach, sie kann es wohl nicht fassen, dass sie gestört wird. Wir erreichen das White Valley und steigen gemäß einer Beschreibung von Steffen den Hügel hoch um eine andere Location zu besichtigen. Ein riesiger Hoodoo soll hier sein Tal bewachen. Wir kommen dort an, aber so recht kann uns sie Szenerie nicht begeistern.  Und zu allem Überfluss gibt meine Kamera den Geist auf.
Was passiert uns denn noch alles? Langsam bin ich bereit für meinen wohlverdienten Nervenzusammenbruch…..
Tom leiht mir seine Digicam, aber das Fotografieren macht keinen Spass mehr. Außerdem sind wir alle im Gedanken bei den Rangern, die Dieters Rucksack holen wollen. Wir beschließen zu Rangerstation zu fahren, mittlerweile ist es 15 Uhr Utah-Zeit. Zuvor machen wir aber noch kurz einen Abstecher zum Catstair-Canyon, in dem alte Autos liegen, die man beim Bau des Highways als “Füllung” hinuntergeschmissen hat - so jedenfalls erzählte es uns Nancy.

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Als wir ankommen, sagt uns Nancy, die Frau eines der Ranger, dass die Beiden eigentlich jeden Moment da sein müssten.
Aber sie kommen nicht. Langsam machen wir uns alle Sorgen, als ein Rangerfahrzeug um die Ecke biegt. Es entsteigt allerdings eine junge Polizistin und nach einiger Konfusion verstehen wir, dass es ein Problem gegeben hat. Gegen 14 Uhr haben Jerry und Mike einen Notruf über das Handy abgesetzt, um 16 Uhr einen zweiten. Niemand weiß, wo sie sind. Die Polizistin Sofia telefoniert, findet aber offenbar nichts heraus. Sie ist nicht gesprächig und verstehen kann man sie auch nicht. Irgendwann fährt sie grußlos weg, Nancy sagt uns, dass sie zum Wirepass will. Mittlerweile ist es fast 18 Uhr und da wir nicht helfen können, fahren wir nach Page. Nancy verspricht, sich sofort zu melden, wenn die Jungs zurück sind.
Anja und Tom wollen eigentlich mexikanisch essen gehen, bleiben aber dann aus Solidarität bei uns, holen sich Pizza, wir einen Footlong.
Als um ca. 20 Uhr endlich Toms Handy klingelt ist Nancy dran. Die Jungs sind zurück, haben den Rucksack mit und ein Cop wird ihn uns ins Rodeway Inn bringen. Welch ein Service! Wir können unser Glück gar nicht fassen. Nachdem wir gegessen haben, gehen wir in die Lobby und dort ist auch gerade der Cop angekommen. Er will nur unseren Namen für den Bericht. Und er berichtet, was passiert ist. Er und ein Kollege waren  Mike und Jerry zu Hilfe geeilt. Jerry hatte sich verstiegen und musste 2 Stunden auf einen schmalen Felsstufe ausharren, er kam nicht vor und nicht zurück. Da sie einen 911 Notruf abgesetzt hatten, den verschiedene Stellen empfingen, wurde u.a. ein Helikopter aus Phoenix in Bewegung gesetzt, der aber nicht mehr eingreifen musste, weil ein Paar aus Deutschland den Rangern mit einem Seil helfen konnte.
Im Nachhinein muss man sagen, dass sich die Zwei nicht besonders klug angestellt haben, sie hätten Anjas Rat mit der Leiter annehmen sollen. Vor allem Mike soll ungeeignete Schuhe angehabt haben, was bei den Verhältnissen vor Ort lebensgefährlich ist. Trotzdem sind wir beiden sehr dankbar, sie haben viel riskiert um den Rucksack zurückzubringen.
Als Dieter den Inhalt kontrolliert, stellt er fest, dass das Objektiv unbeschädigt ist, nur der Korb für die Batterien ist kaputt. Es ist ein absolutes Wunder nach dem Sturz aus ca. 40 Meter Höhe.
Das ist ein absoluter Grund zum Feiern, aber die mentale Spannung der letzten zwei Tag entlädt sich in Müdigkeit und so wandern wir alle ins Bett. Zuvor bestellen sich Anja und ich neue Kameras, wir wollen schließlich im Coyote Gulch nicht ohne sein. Auch Anjas Kamera zickt nämlich und meine will überhaupt nicht mehr.

Gefahrene Meilen: 0
(da Tom alles gefahren ist, weil Dieter ja keinen Führerschein hatte)

Montag, 02.05.2011
Meilenstand: 10.820
50 Grad F

Nach dem Frühstück, Packen unserer sieben Sachen und dem Auschecken geht es erstmals zum Walmart und Safeway um einen Geschenkkorb mit Inhalt für Nancy und die Jungs zu kaufen. Anja und ich suchen verschiedene „Köstlichkeiten“ zusammen und schreiben eine Karte – natürlich mit der Wave drauf. Als wir an der Rangerstation mit dem Korb und einem Topf mit Gerbera ankommen, werden wir von zwei Rangerinnen begrüßt und Nancy und Jerry kommen aus ihrem Wohnwagen, der hinter der Station steht. Beide freuen sich sehr uns wiederzusehen und wir überreichen den Korb und die Blumen. Wir unterhalten uns über die Vorgänge von gestern und wie gefährlich der Einsatz von Mike und Jerry eigentlich war, machen Fotos und verabschieden uns herzlich.

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Nun geht es auf die CCR, unser nächstes Ziel ist der Trailhead von Red Top bzw. Yellow Rock. Als wir an die 431 kommen, steht das Motorhome, das wir schon vor einer Woche gesehen haben, genauso verlassen da, die Coolbox und ein Stuhl vor der Tür, das ATV vor dem Fahrzeug. Wir hupen, klopfen an die Tür, Tom geht rein, denn die Tür ist unverschlossen. Es sieht ziemlich abenteuerlich aus um nicht zu sagen schrecklich. Die Taschen am ATV sind geöffnet, allerdings sind eine Kamera und ein Fernglas noch drinnen. Wir beschließen, zur Rangerstation zurückzufahren und das zu melden. Zuvor mache ich noch ein Foto vom Motorhome und dem Nummernschild. Die Rangerinnen sind erstaunt uns schon wieder zu sehen….. Wir schildern den Fall und sie versprechen sich zu kümmern, dabei stellt sich heraus, dass das Motorhome auch schon vor 10 Tagen so da stand. Und dann meinen sie lachend, wir sollten jetzt gehen, wir würden nur trouble machen.

Nachtrag: von Nancy haben wir später folgende Email bekommen:

Thank you for the photos.

We never got any e-mail addresses from the Germans who pulled Jerry up the cliff. They did come into the station the next morning but the folks on duty did not tell us they were here. We would have liked to thank them too. Their rope saved the day.

The trailer that you reported off Cottonwood is still there. It belongs to an older couple that were camping, had an ATV, two horses and two dogs with them. Jerry was on his way to the north end of Cottonwood to report to the Kanab towing company whether or not a tow truck was needed for a stranded RV. He came on the tow truck, stopped in road. There was a woman lying on a blanket, her ATV tipped over and things all over the road. She had a head injury. Jerry drove to the RV and picked up her husband and took him to the accident scene. A helicopter was called and came and took her to Flagstaff for treatment. They were from St. George, UT. They had sons in Ogden, UT that came down that night and took the horses and dogs in one of the horse trailers. Someone came recently and picked up the ATV. We do not know any more about the condition of the woman. Another BLM office is trying to have the owners remove the RV. Thank you for reporting it. The folks on duty in our office that day were unaware it was still out there but they did know about the accident.

This week, there was a knock on our door at 10 p.m. Four people from France had been trying to travel on a road off Cottonwood that can be treacherous. They got caught in a rainstorm and one wheel went off the side of the road. They had hiked down to Hackberry Canyon and found a camper who drove them to the Paria station. The tow truck could not come until the next day so Jerry drove all of them to Kanab where they had a motel reservation.

It sure has been an adventure this spring! However, helping folks is part of the reason that we volunteer our time.

Again, thanks to all of you for the wonderful basket of goodies which we shared with Mike.

Maybe our paths will cross again in the future. Until then, safe travels.

Nancy and Jerry

Auf der Fahrt nach Escalante wollen wir vom Yellow Rock über das Yellow Valley zum Red Top wandern. Die Autos bleiben jeweils an einem Trailhead, damit wir nicht den langen Rückweg haben. Der Beschreibung von Fritz Zehrer folgend , erklimmen wir die Geröllhalde, die uns leichter vorkommt als vor Jahren. Oben werden wir belohnt durch den Blick auf den Yellow Rock. Traumhaft schöne Farben und ein strahlend blauer Himmel, unglaublich, was die Natur hier geschaffen hat. Nur der Wind stört gelegentlich. Nachdem wir hin und hergelaufen und fotografiert haben, folgen wir der Beschreibung und den Waypoints auf Anjas Dakota. Aber irgendwas stimmt nicht, wir haben das Gefühl, dass wir nicht richtig sind und beschließen nicht weiter zu gehen, sondern zurück zum Auto, denn die Zeit wird knapp. Unterwegs sieht Anja eine Klapperschlange, als sie einen Stein aufheben will. Es handelt sich um ein ziemlich dickes Vieh, dass sich aber durch nix aus der Ruhe bringen läßt. Wir klettern die Rinne hinunter, müssen zurückfahren um Denny zu holen und dann geht es endlich nach Escalante.

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Die CCR ist in einem recht guten Zustand, nur ca. 18 Meilen vor Cannonville wird es rumpelig, aber wir erreichen bald danach den Teer.

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Das Circle D ist ausgebucht! Wir beziehen unsere Zimmer, duschen und gehen ins Cowboy Blues zum Essen. Auch das Lokal ist voll, allerdings voller komischer Gestalten. Dann ist auch noch das Pale Ale für Dieter und Tom „ausgegangen“, sie müssen sich was anders zum Trinken suchen. Anja und ich nehmen eine Margaritha, die sehr lecker ist. Da es kalt ist, ist es auch ungemütlich und so gehen wir gleich nach dem Essen. Anja ist müde, so können wir unsere Hausaufgaben erledigen, die wir in den letzten Tagen schwer vernachlässigt haben.
Die Zimmer im Circel D kommen uns kleiner vor als in den letzten Jahren, Bad/Toilette sind winzig, wir haben Room 12. Positiv fällt uns auf, dass hier receycled wird und auch die Handtücher nicht jeden Tag getauscht werden.

Gefahrene Meilen: 132

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Circle D, vier Nächte für 275 $, Zimmergröße und Ausstattung ok, Bad/Toilette aber viel zu klein - daher Punktabzug

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