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Gabymarie`s Reiseseiten

Prolog

Auf diese Reise mussten wir lange warten, normalerweise sind April und Mai unsere Reisemonate. Aber wegen diverser gesundheitlicher Probleme von Dieter und mir war es nicht möglich zu einem früheren Zeitpunkt zu reisen. Nun schauen wir mal, was der Herbst im mittleren und Südwesten so hergibt…..
Unsere Freundin Sieglinde war einen Tag zuvor aus Kreta eingeflogen, wir hatten noch einen schönen Abend bei Marc verbracht, die letzten Anweisungen zum „Gebrauch“ der Herren Kater wurden gegeben, der Online Check-In und Bordkartendruck erledigt und so fahren wir am Donnerstag beruhigt nach Stuttgart.

 

Donnerstag, 30. August 2012

Nach einem gemeinsamen Frühstück mit Sieglinde verlassen  wir Sessenheim um acht Uhr morgens, übergeben Mr. Grumpy in Echterdingen der Firma Flyaway, deren Shuttle uns zum Flughafen bringt. Dort checken wir bei British Airways ein, es gibt keine Probleme mit drei Stück Handgepäck, der Flug ist angenehm, die Landung in Heathrow sanft. In Terminal 5 geht es nochmal durch die Kontrolle, danach genehmigen wir uns einen Kaffee bei Starbucks.
Die Auswahl der Sitzplätze erweist sich als Niete: die Plätze 17 A und B liegen direkt auf den Flügeln und haben kein Fenster, was bedeutet: keine Fotos vom Flug. Erschwerend kommt noch dazu, dass neben uns eine junge schwanger Frau sitzt, die sich während des ganzen Fluges die Seele aus dem Hals kübelt.
Dank meiner Hörbücher vergeht der Flug zum Glück  recht schnell, nicht so für Dieter, der bei der Wahl seiner Filme  etwas daneben gegriffen hat.
Das Essen bei BA ist erstaunlich gut, auch wenn es nur „Chicken or Pasta“ gibt. Alkoholische Getränke sind inklusive.

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Landung in Denver ist einigermassen sanft, das haben wir schon anders erlebt. Es ist mittlerweile 18:45 Uhr Ortszeit, durch die Immigration sind wir in 10 Minuten, das Gepäck kommt auch recht schnell und ist vollzählig. Also raus und auf den Shuttle von Alamo warten. Das dauert ein bisschen, aber letztendlich erreichen wir die Autovermietung. Mit uns sind nur wenige Leute im Bus und wir kommen recht schnell an einen Schalter. Ein nicht mehr ganz junges Mädchen bemüht minutenlang ihren Computer um uns dann strahlend mitzuteilen, dass wir gleich raus an die Choice Line können, da wir ja „Insider“ sind. Draußen angekommen, sind wir ziemlich enttäuscht. Was da angeboten wird an Autos gefällt uns gar nicht. Kein einziger Jeep Grand Cherokee. Letztes Jahr stand die ganze Reihe mit nagelneuen Jeeps voll. Wir nehmen einen silbernen Ford Explorer mit 7000 Meilen auf dem Tacho, Sirius, Glasdach und Lederausstattung – mit dem Vorsatz das Teil am nächsten Morgen umzutauschen. Gepäck einladen, Frl. Garmin anschließen und los geht es zum Country Inn & Suites in Aurora.
Dort angekommen haben wir das Gefühl des „Nachhausekommens“, denn das Hotel kennen wir vom letzten Jahr. Es hat sich nichts verändert, man übergibt uns das riesige Paket, das Doris aus Kalifornien geschickt hat und in dem diverse Hikingsachen und die Kühlbox stecken. Wir räumen das Auto aus und fahren anschließend zum Safeway um uns mit der Erstausstattung einzudecken, im Liquorstore erstehen wir unseren Canadian Club. Zum Essen gibt es nix mehr, dafür noch einen Whisky, bevor wir totmüde ins Bett fallen. Zuvor haben wir noch Mails gecheckt und  ins Facebook gepostet, sogar mein Handy kann ich wireless anmelden, es hat sich an die Daten vom letzten Jahr erinnert.

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Freitag, 31. August 2012

Nach einer ruhigen Nacht wachen wir erst gegen 7 Uhr auf. Kann gar nicht verstehen, dass viele Leute nachts um drei schon wach sind.
Duschen, anziehen und zum Frühstück gehen, dass wieder super lecker , reichhaltig und vielfältig ist. Dann wird das Gepäck wieder in den Explorer geladen und wir fahren zu Alamo. Mohamed, der gestern abend schon da war, ist auch jetzt wieder anwesend und ich sage ihm, dass wir den Exporer nicht wollen, weil er so nach Rauch stinkt, was auch tatsächlich wahr ist. Er meint, wir können uns als Upgrade ein Auto aussuchen aus der Fullsize-Reihe. Aber wir finden nix, wir wollen einen Jeep Grand Cherokee. Angeblich ist keiner da, ich beschäftige zwei Mitarbeiter von Alamo und nach einer Stunde kommt  plötzlich ein nagelneuer Jeep mit 4 Meilen an – juhuuuuuu! Jetzt haben wir einen „Black Pearl“ mit Sirius. Die Autos werden umgeladen und wir verlassen glücklich das Gelände. Vorher allerdings ärgert uns bei der Ausfahrt noch Lulu, weil sie gar nicht verstehen kann, warum wir das Auto tauschen wollen. Wir hätten doch gestern schon den Rauch riechen können etc.

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Aber nach einigen Minuten sind wir auf dem Highway Richtung Loveland. Dort fallen wir ins Outlet ein, was uns aber enttäuscht. Die Hälfte der Läden ist leer, es sieht trostlos aus. Bei Lewis und Hilfiger bekommen wir dann doch jeweils eine Short für Dieter.
Weiter geht es nach Cheyenne, wo wir uns das Capitol anschauen.

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Danach fahren wir zur Vedauwoo Recreation Area, die zwischen Laramie und Cheyenne liegt. Wir wollen in dem Gebiet, das so ein bisschen wie Alabama Hills nur ohne Arches aussieht, den Turtle Rock Trail machen. So als Einstieg, er soll ja nur kurz und einfach sein. Einfach ist er, aber kurz ist was anderes und als unbedingt sehenswert würde ich ihn auch nicht bezeichnen. Er kostet uns aber viel Zeit, so dass wir erst gegen 19:30 in Scottsbluff am Super 8 ankommen. Dieter hat durch „umsichtige Fahrweise“ 20 Minuten rausgeholt….

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Wir sind mit Mirja und Volker verabredet sowie mit der Kaminski family, die gestern neben uns in der Choice Line bei Alamo stand und sich auch einen Explorer abgegriffen hat. Wir waren im gleichen Flugzeug an London, haben uns aber nicht gesehen.
Zimmer anschauen, kurze Katzenwäsche und ab geht es zu Applebees. Ich habe das Lokal vorgeschlagen, weil ich von dem Shimps-Spinat-Salat, den ich in Grand Junction gegessen habe, so begeistert war. Leider ist das Lokal in Scottsbluff der totale Reinfall, es ist sehr laut, von den sieben Bestellungen sind zwei falsch, ein Steak ist mit einer dicken Sehne durchzogen, wir sind noch beim Hauptgericht, als die Lady schon fragt, ob wir Desert haben wollen. Sekunden später ist sie mit der Rechnung da, auf der auch noch das eine falsche Essen steht. Und natürlich gibt es Probleme, als wir getrennt bezahlen möchten. Alles in allem ein Reinfall und wir hätten doch so gerne einen gemütlichen Abend mit Mirja und Co. verbringen wollen.
Ich räume die Koffer um, damit wir nicht immer das gesamte Gepäck ins Zimmer schleppen müssen, Dieter überspielt die Fotos, noch einen Absacker und auch heute fallen wir totmüde ins Bett.
Wir haben heute drei Staaten durchquert: Colorado, Wyoming und Nebraska.

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Samstag, 01. September 2012
318 Meilen
84 Grad
Abfahrt 10  Uhr

Das Super 8 ist ganz ok, sauber, Zimmer groß mit Kühlschrank und Mikrowelle.  Der Frühstücksraum ist allerdings sehr klein und die Auswahl ist auch nicht so der Hit.
 

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Wir treffen Mirja und Volker, unterhalten uns kurz und verabschieden uns dann, da wir zwar in die gleiche Richtung fahren, aber zu anderen Zeiten. Wir wollen ins Scottsbluff National Monument, die anderen fahren schon nach Allianz/Carhenge.
Das Monument hat ein nettes Visitorcenter, Planwagen weisen auf den alten Oregon Trail hin. Wir fahren hoch bis zum Overlook, von wo man einen schönen Ausblick auf den Trail und die Ebene hat.

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Danach geht es nach Carhenge. Die meist historischen Fahrzeuge aus den 1950er und 1960er Jahre sind grau angestrichen und exakt nach dem Original von Stonehenge in England aufgestellt. Sieht funny aus. Es gibt mittlerweile auch einige andere Skulpturen und neuere Fahrzeuge.

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Weiter geht es nach Norden, wir entscheiden, dass wir in den Chadron State Park wollen und deshalb die Toadstoll Geologic Area ausfallen lassen. Ein Fehler, denn der Park ist wegen wildfire geschlossen. Schon eine ganze Zeit vorher sehen wir das Feuer und auch einige Löschflugzeuge. Es sieht schlimm aus, auf der ganzen Strecke sehen wir immer wieder verbrannte Erde.

In Chadron tanken wir.  Später überqueren wir die Stateline nach South Dakota.
Zwischen Oelrichs und Hot Springs kommt uns pro 5 Meilen vielleicht ein Fahrzeug entgegen, trotzdem sehen wir, dass die Trasse für einen geteilten Highway gebaut wird. Was für eine Verschwendung!!
Nachdem es noch nicht so spät ist, beschließen wir, wenigstens das Visitor Center des Wind Cave Nationalparks zu besuchen. Für eine Tour durch die Höhlen ist es uns dann aber doch zu spät. Wir schauen uns den Film und die Ausstellung an – sehr interessant.
In der Zwischenzeit haben wir auch über 100 Grad!

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Nach 19 Meilen erreichen wir Custer und checken im Chiefs Motel ein. Das Motel ist ein bisschen in die Jahre gekommen, aber sauber und groß, mit Kühlschrank und Mikrowelle. Der Mann in der Rezeption versucht sich in deutsch und französisch und gibt uns für den morgigen Tag Tips, was wir alles besichtigen sollen.
Einkaufsmöglichkeiten sind eingeschränkt, aber wir finden dann doch einiges, damit wir morgen tagsüber nicht verhungern müssen. Als Lokal suchen wir uns das Buglin Bull Resturant aus und verspeisen leckere Burger mit Pommes.
Nach den üblichen Arbeiten und einem Absacker fallen wir erneut totmüde ins Bett…. so kann das aber nicht weitergehen.

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