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comp_Head Blue Canyon

Als Alternativ-Tour haben wir uns gestern geeinig, dass wir ein besonders Secret des Südwestens besuchen werden. Nach dem Frühstück zum Tanken und dann auf die 89 Richtung Süden. Tuba City ist unser Ziel, weiter auf die 264. Bei Milemarker 355 biegen wir links auf eine Dirtroad ab, der wir ca. 22 Kilometer folgen. Die Road ist einigermassen gut zu befahren, ein paar tricky Stellen, aber nichts kompliziertes. Dann sehen wir am Horizont einen blauen Streifen, das muss der Blue Canyon sein. Er ist wirklich blau! Etwas weiter links dominiert rot und das ist unser Ziel. Wir wollen ins „Land der roten Zipfelmützen“. So geheim, aber wir haben die Daten bekommen. Ich entdecke die „Five Padres“ recht schnell von der Strasse aus. Wir suchen uns einen Platz zum Parken, die Road ist recht breit und wir bleiben ganz rechts stehen. Dann laufen wir querfeldein auf die Zipfelmützen zu. Ein tolles Gebiet, in dem man sich lange verweilen kann.

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Wir sehen unzählige Fuss- und Reifenspuren, sie führen in die hintersten Ecken der Felsen. So geheim ist der Ort also nicht.

comp_Head Coal Mine Canyon

Nach vielen Fotos bei den Zipfelmützen geht es zurück auf die 264 zurück Richtung Tuba City. Bei Milemarker 337 geht es rechts auf eine Dirtroad, die zum Coal Mine Canyon führt. Tolle Farben und Formen zeichnen diesen Canyon aus.

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Auf der Rückfahrt von Tuba City über die 160 und die 21 bleibt die Suche nach White Mesa Arch erfolglos. Wir finden endlich die Strasse, aber es ist zu spät, wir sind um 18 Uhr mit Anja und Elisabeth verabredet. Die Fahrt gestaltet sich noch lustig, plötzlich hört das Pavement auf der 21 auf und wir fahren auf Dirt. Mit Mühe finden wir aus Kaibeto auf die 98 und nach Page. Kurz nach 18 Uhr sind wir im Dam Bar+Grill, Anja und Mom treffen wenig später ein. Andie und Utie kommen auch kurz vorbei.

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Verabschieden sich dann aber Richtung Chinesen. Wir bleiben bis wir die letzten Gäste sind, verabreden uns für morgen wieder, dann auch beim Chinesen. (Sorry Andie - ich weiss, das Bild ist auch von Dir!)

Meine  Kamera ist da!! Funktioniert auch prima. Morgen kommt ihr erster Einsatz.

Gefahrene Kilometer: 445

Fotogalerie

Blue Canyon

Coal Mine Canyon

comp_Head Wave

Heute wollen wir etwas früher los, ist ein besonderer Tag: WAVE ist angesagt.

Dank an Anja und ihre Mom, dass wir die Permits zurücktauschen konnten und ich somit wieder eine Kamera zur Verfügung hatte um dieses Highlight in den Vermilion Cliffs fotografieren zu können. Um kurz nach 8 Uhr verlassen wir den Days Inn Parking, tanken bei Maverik und los geht es zu HouseRockValleyRoad, Dieters bevorzugtes Waschbrett. Am Trailhead stehen schon fast 20 Fahrzeuge. Wir ziehen unsere Wanderschuhe an, cremen uns mit Sonnencreme ein und los geht es. Irgendwie strengt mich bereits der erste Anstieg an. Die Sonne steht schon hoch, aber es geht auch der Wind, was es erträglicher macht. Der Weg ist mittlerweile an vielen Stellen durch Cairns markiert, verlaufen ist fast unmöglich. Am sandigen Aufstieg kommt uns ein Paar entgegen. Endlich angekommen, überwältigt uns der Anblick, wie schon vor vier Jahren. Die Farben, die Strukturen, einfach toll.

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Es sind 8 oder 9 Leute in der Wave, eigentlich schon überfüllt. Wir setzen uns erstmal und essen unseren Lunch. Anschliessend machen wir uns auf  zur “Second Wave”. Es ist windig, aber nicht zu schlimm. Wir suchen den Big Mac, finden ihn aber nicht. Irgendwie ist heute einiges verhext. Ich verwechsele Utah- mit Arizona-Zeit und wir kommen nicht zum Boneyard. Dieter ist sauer, zu recht, ich habe Mist gebaut. Trotzdem haben wir unzähliche Fotos gemacht (ich mit der neuen Kamera über 100 Stück) und die WAVE fasziniert uns wie beim ersten Mal.  Zufällig ist Steve von der Paria Outpost da, er führt 2 Japaner durch die Wave. Ich unterhalte mich mit ihm, er kennt den Big Mac nicht, und auch nicht Isa`s Schnecke. Schon irgendwie seltsam, ich habe den Eindruck, er will nichts verraten. Aber er erzählt mir, dass er derjenige ist, der in der LA Times den Artikel veröffentlicht hat, der dazu geführt hat, dass jeder Amerikaner (zusätzlich zu den unzähligen Deutschen) zur WAVE will. Sehr glücklich ist er jetzt nicht darüber. Bei der Verlosung waren gestern 80 Leute, heute 83.

Der Rückweg ist für mich anstrengend, irgendwie scheinen die beiden Monster-Touren der letzten Tage doch an mir zu zehren.

Im Motel angekommen springe ich erstmal unter die Dusche, die weckt mich ein bisschen. Wir sind mit Anja und Elisabeth um halb sieben beim Chinesen verabredet.

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Zuvor noch zum WalMart eine Kondulenzkarte kaufen. Oma Achen ist vor zwei Tagen plötzlich und unerwartet gestorben.

Natürlich schauen wir auch bei den Kameras, meine neue würde 5 Dollar mehr kosten, meine alte ist auch da, sie kostet 199 Dollar. Warum haben wir nicht daran gedacht, dass WalMart auch Kameras hat?

Vor dem Mandarin steht ein Bus, die Leute bis vor die Tür. Ich gehe trotzdem rein und der Ober winkt mir und fragt, wie viele Personen. Wir bekommen seltsamerweise sofort einen Tisch, Anja und Elisabeth sind auch schon da. Das Buffett ist gut, anschliessend gehen wir noch in eine Bar, trinken ein Bierchen und beschliessen, dass wir morgen zu viert zu den White Pockets fahren.

 

Gefahrene Kilometer: 152

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Fotogalerie

Wave

Abends in Page

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