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Abfahrt: 09:19 Uhr
Meilenstand: 18.586

Um es gleich vorweg zu nehmen: positiv an diesem Tag war morgens das Frühstück, die Pizza und der Merlot im Outfitter am Abend.

Ansonsten konnte man den Tag in die Tonne kloppen.

Nach dem leckeren Frühstück nehmen wir Abschied von Cathrine, bepacken Buffy und machen uns auf zum Trailhead am Escalante River. Wir wollen den Phipps Arch besuchen. Ich setzte vorsichtshalber einen Waypoint am Parking und los geht die Wanderung. Zuerst recht friedlich, bis wir an einer Überquerung des Flusses stehen. Geht gar nicht, viel zu tief. Wir suchen einen anderen Weg und ich will einen Waypoint setzen. Aber Herr Garmin hat beschlossen, seinen Geist aufzugeben, er lässt sich nicht mehr einschalten. Wir wechseln mehrfach die Batterien, aber nix tut sich. Frustriert wandern wir zurück - wo bekommen wir ein neues GPS her? Denn ohne können wir unsere geplanten Touren vergessen. Leider gibt es nur ein Basic-Modell für 119 Dollar, ohne Download-Möglichkeit, ohne SD-Card. Im Outfitter gibt man uns diverse Infos, wo wir ohne GPS hingehen können und auch im VC ist man hilfbereicht. Dort erfahren wir, dass der Peek-a-Boo-Canyon gesperrt ist, weil ein junger Mann vermisst wird.

Bleibt nur das Internet.  Also zum Circel D und obwohl es noch recht früh ist, bekommen wir den Schlüssel für unser Zimmer. Wir räumen ein und versuchen unser Glück bei Herrn Google. Wir finden unser GPS,  aber hier macht Amazon.com Zicken bei der Adresse vom Hotel in Page. Stunden später hat es dann geklappt, aber da ist es zu spät um noch irgend was zu unternehmen.

Ich bin nur mehr frustriert und es macht sich Aberglauben breit. Gestern haben wir im VC vom Petrified Forrest State Park mehrfach Briefe gelesen, in denen Leute geklaute oder auch gekaufte Souvenirs zurückgeschickt und berichtet haben, dass sie nur mehr Pech hatten, nachdem sie die Teile mit nach Hause genommen hatten.

Wir haben letztes Jahr ein paar Moquis mitgenommen und eigentlich sollen sie ja Glück bringen. Aber irgendwie stimmt das doch nicht, denn wir haben sie mitgenommen, obwohl es verboten ist. Vielleicht haben wir deshalb so viel “Glück” in letzter Zeit??? Sollen wir die Moquis zurück schicken? Dabei halten wir sie so in Ehren, sie liegen auch in Utah Sand und ich bringe sie bei Sonne immer nach draussen. Keine Ahnung, auf jeden Fall ist in diesem Urlaub der Wurm drinnen.

Der Tag war jedenfalls für die Tonne und wir hoffen auf Besserung für morgen.

Circle D

immer wieder gut! Discount von 10 % von der HP von Isa problemlos bekommen

Preis:202 Euro für 4 Nächte

Und hier noch ein paar Fotos vom Circle D und vom Outfitter

Das neue Circle D

vor unserem Zimmer

das neue Schild vom Outfitter

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Abfahrt: 09:14 Uhr
Meilenstand: 18.618

Die Sonne scheint, aber es ist noch ganz schön kalt. Wir entern den Outfitter und frühstücken. Anschliessend fahren wir zum VC um zu fragen, ob der Peek-a-Boo immer noch gesperrt ist. Zum Glück wurde der junge Mann von anderen Wanderern gefunden und wir können endlich auf die Hole in the Rock Road. Nach 26 Meilen Schüttelstrecke - wobei ich bemerken möchte, dass die Road wirklich gut in Schuss ist - biegen wir auf die Dry Fork Road ab, die uns nach 1,7 Meilen an den Trailhead bringt. Nach dem Eintragen geht es den Cairns entlang nach unten in den Canyon. Die Beschreibung die wir haben ist für das Finden der Slots gut, aber wir haben keine Ahnung, was uns erwartet.

auf geht`s!!

Blick in Richtung Canyon

Abzweig von der HITRR

stand da nicht was von "keine Hunde"??

Es fängt beim Pee-a-Boo damit an, dass man ziemlich steil nach oben klettern muss um den Einstieg zu finden. Dieter klettert voraus und ich folge. Es kommen noch zwei Paare und es wird eng oben im Slot. Meine doofen Jack-Wolfskin-Hosen sind so eng (warum habe ich die immer an, wenn es steil nach oben geht??) und ich traue mich mal wieder nicht weiter. Aber Dieter schon. Von anderen Wanderern erfahre ich, dass man aussen um den Slot herumgehen kann und von oben rein. Also mache ich mich auf den Weg und finde oben tatsächlich in den Slot. Nach einiger Zeit kommen mir Dieter und die beiden Paare entgegen, sie sind inzwischen gute Freunde geworden, denn den Aufstieg haben sie nur gemeinsam geschafft. Wir gehen bis zum Ende des Slots und steigen dann aus um den gleichen Weg zurück zu gehen, den ich vorher gemacht habe. Wieder haben wir Leute getroffen, die deutsche Vorfahren haben und einige sprechen auch bisschen deutsch.

der Einstieg in den Peek-a-Boo

Peek-a-Boo in voller Schönheit

die Mit-Kletterer

Weiter geht es zum Spooky Gulch, und der ist wirklich eng. Wer da zuviel gefrühstückt hat, kommt nicht durch. Wir klettern und schieben uns bis zum Ende des Slots und machen dabei unzählige Fotos. Unterwegs treffen wir eine Jugendgruppe, 8 bis 10jährige und 14 bis 15jährige Jungs, die keine Eltern haben und in eine Schule in der Nähe von Torrey gehen. Einen Hund haben sie auch dabei, Smoky, einen schönen, riesigen Schäferhund. Ausserdem begegnen wir einer Gruppe junger Leute, die auch einen Hund dabei haben und - ein Baby!!! Wie die durch den Slot gekommen sind, wird mir immer ein Rätsel bleiben.

Spoocky Gulch

hier wird es gleich eng

tolle Farben

Versuch eines Beams

da irgendwo muss man durch

wie kommt das Baby hierher????

Es ist mittlerweile 16:00 Uhr und wir haben noch den Aufstieg und die Rückfahrt vor uns, also verzichten wir auf den Dry Fork. Um 17:45 Uhr sind wir in Escalante, holen uns einen Footlong beim Subway und merken, dass die beiden Slots doch etwas an den Kräften gezehrt haben.

Es war nach dem gestrigen Müll-Tag ein wirklich schöner Tag, sogar die Sonne hat den ganzen Tag geschienen. Allerdings ist es abends wieder lausig kalt.

Unsere Motel-Nachbarn sind gestern aus dem Zion geflüchtet - Schnee! Sie campen und übernachten alle drei Tage in einem Motel um sich zu waschen. Sie sind ungefähr in unserem Alter - nein Danke, nix für uns.

Nach dem Essen werden die üblichen Arbeiten erledigt, ein bisschen CSI und Golden Girls geschaut und dann fallen schon die Augen zu.

pfeil next
pfeil back

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© Copyright  Gabymarie 2003-2009

 

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