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Abfahrt: 09:00 Uhr
Meilenstand: 18.072

Heute wollen wir es eigentlich langsam angehen, da wir ja abends zum Delicate Arch wollen. Im Internet hatte ich eine Tour gefunden, Professor Creek, 18 Meilen auf der 128 und dann rechts auf eine Gravelroad. Soll ein easy walk sein……

Die Beschreibung ist gleich mal verwirrend, so ratschen wir mal wieder in die falsche Richtung, weil ich den Wash als Creek ansehe. Eine Stunde umsonst. Also zurück und endlich geht es am Creek entlang, der mehr oder weniger viel Wasser führt. Wir überqueren unzählige Male den Creek und wir wünschen, dass es einen Hinweis auf Wetsocks gegeben hätte, das hätte den Hike entschieden erleichtert. Die Landschaft ist schön, aber da wir dauernd nach dem Weg bzw. der nächsten Creek-Überquerung suchen, können wir das gar nicht so richtig geniessen. Nach drei Meilen soll sich der Canyon verengen und ein Wasserfall das Ziel sein. Nach zwei Stunden habe ich keine Lust mehr, aber wir gehen weiter. Die ganze Kletterei und Überquerung  ist anstrengend und endlich nach drei Stunden stehen wir am Wasserfall. Soviel also zu einem easy walk. Wir machen Fotos und uns auf den Rückweg. Dabei leiden die Hikingschuhe ziemlich, denn die Konzentration und Kraft lässt nach, so dass ich öfters besonders mit dem linken Schuh Wasser schaufle. Dann kommen Matschstrecken oder Sand, entsprechend sehen die Schuhe aus. Keine einzige Menschenseele begegnet uns und wir kommen nach 6 Stunden ziemlich fertig am Auto an. Auf dem Rückweg ist auch noch mein Wasser ausgegangen und Dieter hat mir Teile seines Tees angeboten. Sonst wäre das nicht lustig geworden. Der Camel-Back-Rucksack hat sich aber allgemein bewährt.

immer schön dem Creek entlang

der Canyon wird tatsächlich enger

wo ist der nächste Stein?

tolle Formationen

der Wasserfall!!

bist Du Donald Duck?

auf dem Heimweg

es wird langsam dunkel

doch noch ein paar Sonnenstrahlen

Der Delicate Arch ist gestrichen, es reicht uns und zum Glück zieht sich der Himmel zu, so dass es ohnehin nicht so toll geworden wäre mit dem Sunset. Wir holen uns Chicken und Salat im Citymarket und essen müde. Wäsche haben wir auch wieder genug und so wasche ich mehr aus Frust zwei Maschinen. Nach dem Duschen fühlen wir uns unwesentlich besser, also geht es nach den üblichen Arbeiten ab ins Bett. Vermutlich werden wir schlafen, bevor wir liegen.

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Abfahrt: 8:57 Uhr
Meilenstand: 18.123

Hätten wir gestern die Infos von Rolf gelesen, die er uns vorm Urlaub freundlicherweise überlassen hat, hätten wir gewusst, dass der Professor Creek eine Tagestour ist. Wer lesen kann, ist halt im Vorteil.

Seit zwei Tagen steht so ein Angeber-Hummer auf unserem Parking, drei Parkings werden durch Cones geblockt. Also fragen wir Kris, was das soll. Sie ist auch nicht glücklich über diese Texaner - auch noch McCain/Palin Anhänger, was sonst - und als einer der Typen ins Office kommt, spricht sie ihn an. Er nimmt den Cone tatsächlich weg. Dafür füllt er, wie jeden Tag, seine Cooler mit Eis aus der Eismaschine und hebt die Stücke, die daneben fallen, nicht auf. Den Müll stellen sie auch einfach vor die Türe, anstelle sie in den Mülleimer zu schmeissen. Weisses Pack also.

Die Tour steckt uns ganz schön in den Knochen, also wollen wir es langsam angehen lassen. Wir haben uns für den Amphitheater Loop Trail an der 128 entschieden. Er soll zwei Stunden dauern, also genau richtig, Wir stellen Buffy am Hiddle Bottom Campground ab und laufen los. Leider steht die Sonne für das Amphitheater nicht richtig, aber einige lustige Formationen gibt es doch. Es geht dann doch etwas nach oben, aber die Aussicht ist grandios. Wir sind wieder völlig alleine unterwegs. Nach zwei Stunden sind wir wieder am Campground und genehmigen uns einen Lunch,  bestehend aus Banane und Muffin. Auf dem Campground steht das Fahrzeug eines Rangers, ausgestattet mit Sonnenkollektoren. Wir beobachten ihn, wie er irgend etwas misst. Ich gehe hin und frage ihn: er untersucht die Population der Tamarisk Leaf Beetles. Die sollen dafür sorgen, dass die Tamarisken kaputt gehen, da diese für die Wildfire verantwortlich sind. Tamarisken kommen aus Asien und gehören eigentlich nicht an die Flussufer in den USA. Die Sträucher sehen auch ziemlich angegriffen aus, kein schöner Anblick, aber was sein muss, muss sein.

toller Stiefel

was bist Du denn für ein Vogel?

Hoodoo

Vermessungs-Marker

Boote werden zu Wasser gelassen

er ist im Colorado geschwommen

.... er auch

Anschliessend fahren wir zurück nach Moab, kaufen im CityMarket unser Dinner ein und genehmigen uns einen Mittagsschlaf. Gerade noch pünktlich um 17:00 Uhr wachen wir auf und los geht es in den Arches, wir wollen den Delicate Arch im Sunset erleben. Das Parking ist ganz schön voll und wir stiefeln los. Oben angekommen sehen wir schon einige “Profis”, die ihre Kameras aufgebaut haben. Es ist ziemlich windig und wir suchen uns ein schönes Plätzchen. Zuvor haben wir den Arch aber schon mal abgelichtet. Leider ist der Abend nicht so ideal, denn eine halbe Stunde vor Sonnenuntergang ist eine Wolke da  und so wird der Sunset nicht so wie er sein soll. Trotzdem ist es ein schönes Erlebnis. Wir machen uns auf den Rückweg und es wird doch sehr schnell dunkel, trotzdem kommen unsere Stirnlampen nicht zum Einsatz. Im Motel essen wir unsere Chicken Tenders, ich muss packen, es ist unser letzter Abend in Moab. Aber wir kommen bestimmt wieder. Angenehm im Adventure Inn ist auch der Weckdienst: über das Telefon können wir die Uhrzeit eingeben und morgens klingelt es dann.

schön beschrieben der Trail

schönes Biotop

kurz bevor wir den Arch erreichen

und da ist er schon zu sehen

sieht er nicht toll aus?

mit mir!

aus einer anderen Perspektive

Sunset auf dem Rückweg

da hinten gibt es Regen

pfeil next
pfeil back

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© Copyright  Gabymarie 2003-2009

 

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