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Abfahrt 09:04 Uhr
Meilen-Stand: 17.071

Nach einem normalen Frühstück verlassen wir Durango in Richtung Silverton. Der Million-Dollar-Highway steht auf dem Programm. Die 550 bis nach Ridgway führt durch eine wunderschöne Landschaft, hoch hinauf bis auf über 11.000 Fuss. Kurz nach  Durango halten wir an einer Hot-Spring. Die Travertin-Terrassen erinnern an den Chrystal Gyser bei Green River. In Silverton und Ouray halten wir kurz und schauen uns die netten Häuser entlang der Mainstreet an. Der Schnee liegt teilweise noch sehr hoch und es schneit auch kurz. Diese Strecke muss bei Sonnenschein ein Traum sein, leider ist uns das nicht vergönnt.

Hot spring

Blick auf Silverton

Visitorcenter

im Visitorcenter

hier gibt es viele alte Minen

ein altes Gebäude

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Blick auf Oray

Der Blick ins Paradox Valley ist trotzdem wirklich beeindruckend, weiter geht es bis zur Jct. der 46 mit der 191. Kurz danach biegen wir auf die kleine 131 um zum Looking Glass Rock zu fahren. Es ist eine Dirtroad, aber  ohne Probleme machbar. Dieser Felsklotz steht ganz alleine in der Gegend und wir suchen den Parkplatz für den Looking Glass Arch. Der ist auch gleich gefunden und wir steigen die Felsen hoch um zu fotografieren. Auch hier wäre blauer Himmel nötig um ein wirklich schönes Bild zu erzielen. Da das Foto, das wir haben, von der anderen Seite des Arches aufgenommen ist, suchen wir nach der Strasse dort hin. Wir finden sie auch, fahren bis zum Ende und steigen dort über den Zaun, der extra mit Baumstämmen zum Übersteigen präpariert war. Nach wenigen Schritten sehen wir den Arch und auch hier werden Fotos gemacht. Wir verzichten darauf, nach oben zu klettern, denn erstens weht ein ziemlicher Wind und zweitens fehlt der blaue Himmel.

Paradoxvalley

in diesem Felsmassiv befindet sich der Looking Glas Arch

Looking Glas Arch

Looking Glas von der anderen Seite

Das nächste Ziel ist das Rodeway Inn&Suites in Monticello. Beim Check-In gibt es offensichtlich für das Mädchen ein kleines Problem, nachdem der Chef kommt, ist aber alles okay und wir bekommen den Key. Das Zimmer ist sehr gross, mit Kühlschrank und Microwave.

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Ich lege eine Pflegestunde ein, meine Fingernägel haben es schwer nötig, Dieter überspielt schon mal die Bilder.

Eine Email von Stefanie teilt uns mit, dass die Mission “Hochzeitskleid” ein erfreuliches Ende genommen hat. Der Zollbeamte übergab ihr das Paket nach einem irritierten Blick auf das Preisschild. Also steht der Hochzeit von Tom und Tina nix mehr im Wege.

Fräulein Garmin soll uns ein Lokal suchen, findet aber das vom Rodeway Inn empfohlene “Lamplight” nicht. Also geben wir nur die Adresse ein und finden ein sehr nettes Lokal. Die Steaks sind auch zart, könnten aber ein bisschen mehr gewürzt sein. Leider gibt es kein Bier, so bestellen wir aus Verzweiflung Cola, das wir nur zur Hälfte trinken. Wir finden es auf der Rechnung nicht wieder - danke! Abendessen für 36 Dollar ist nicht zu teuer.

Als wir wieder auf dem Rückweg sind, macht Buffy plötzlich sehr seltsame Schleifgeräusche. Dieter hält an, fährt weiter, hält wieder an. Ich sehe auf der anderen Strassenseite Leute und frage die, ob sie eine Garage wissen. Glücklicherweise stehen wir vor einem Bodyshop, der allerdings normalerweise schon geschlossen hat. Da es aber Probleme mit dem Internet gab, sind noch zwei Leute da, die das Auto gleich in die Werkstatt fahren. Das rechte Vorderrad wird abmontiert und kurze Zeit später erfahren wir, dass sich ein Stein zwischen Bremsscheibe und Bremsbacken verklemmt hatte. Wären wir weitergefahren, hätte der Stein wahrscheinlich den ABS-Sensor beschädigt und die Reise wäre zu Ende gewesen. Und so dreckig wie das Auto im Moment ist, hätten wir nicht mal Alamo anrufen können. Überglücklich über die schnelle Hilfe geben wir anstelle der gewünschten 20 $ gerne noch 10 $ mehr. Und den “Stein des Bösen” lassen wir uns dann auch noch aushändigen.

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So geht ein ereignisreicher Tag zu Ende.

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Abfahrt: 09:15 Uhr
Meilen-Stand: 17.316

Heute habe ich ziemlich Mist gebaut, aber Dank Dieter - der normalerweise immer in die falsche Richtung läuft - und diversen Schutzengeln, haben wir doch unseren Buffy wieder gefunden. Aber dazu später mehr.

Das Frühstück ist normal, der Kaffee allerdings sehr gut für amerikanische Verhältnisse. Das Wetter sieht nicht gut aus, trotzdem machen wir uns auf um die South Mule Canyon Ruins zu besichtigen. Auf der Fahrt wird es dann sehr “staubig”, die Luft ist rot vom Sand. Nach der Beschreibung von Steffen finden wir den Abzweig, den Weg in den Canyon und letztendlich auch das “House of Fire”. Nur kommen die Farben nicht so gut raus, das Wetter ist einfach zu schlecht.

Grader und Buffy am Trailhead

House of Fire

im Mule Canyon

House of Fire in besserem Licht

neues Zuhause?

Wir beschliessen zum Natural Bridges Visitorcenter zu fahren. Dort schauen wir uns das Video an und all die anderen Sachen, Dieter hört sich mal wieder Indianer-Musik an, kauft aber keine CD. Kurze Zeit später stecken wir in einem ausgewachsenen Sandsturm. Trotzdem soll es doch noch zu den Road Canyon Ruins gehen, es fängt unterwegs an zu schneien, aber der Schnee ist so dreckig nach dem Sandsturm, sodass wir total gesprenkelt aussehen. Wir finden wieder den Abzweig auf die Cigaretts Spring Road, auf der sich jede Menge lustige Kälbchen mit ihren Müttern herumtreiben, und auch den Trailhead. Wir ziehen uns warm an und laufen los. Es geht durch ein Wäldchen, der Weg ist gut zu sehen, der Abstieg auch, es stehen überall Cairns. Und so unterlasse ich es einen Waypoint zu setzen  - ein schwerer Fehler. Wir wandern weiter den Canyon entlang, der gut mit Cairns bestückt ist. Endlich erreichen wir den von Steffen beschriebenen Riesen-Hoodoo und sehen auch die Ruinen oben in den Felsen. Aber irgendwie erscheinen sie uns nicht spektakulär und so gehen wir weiter. Einige Zeit später kommen uns Leute entgegen und sagen, dass wir in ca. vier Minuten am Ziel sind. Welches Ziel sie aber meinten, werden wir wohl nie erfahren. Denn irgendwann kehren wir entnervt um, von tollen Ruins haben wir nix gesehen. Zu allem Überfluss fängt es mehr an zu schneien und so wollen wir so schnell wie möglich zurück zum Auto. Wir schauen noch mal sehnsüchtig zu den Ruins hoch, da die Felsen aber mittlerweile ziemlich nass sind, entschiessen wir uns, auf einen Besuch der Ruins zu verzichten. Im Schneetreiben geht es den Canyon zurück und ich muss entsetzt feststellen, dass ich auch den Waypoint von Buffy nicht eingegeben habe. Wir orientieren uns an den Cairns und stehen plötzlich vor einem Drop-Off, an den wir uns nicht erinnern können: mit anderen Worten, wir haben den Abzweig zum Aufstieg verpasst. Jetzt wird es lustig, es schneit und dunkel wird es auch bald. Aber da wächst Dieter über sich hinaus und findet den Aufstieg. Ziemlich betröpfelt stiefle ich hinter ihm her, der Aufstieg hinauf, durch das Wäldchen und endlich sehen wir ihn: unseren Buffy!! Halb eingeschneit steht er da, neben einem anderen Auto und einem Zelt. Na viel Spass dann!

Wir sehen aus wie Ferkel, die Schuhe müssen in Plastiktüten, Hosen und Jacken später in die Wäsche. Alles ist rot vom Sand.

Auf der Rückfahrt sehen wir ein besonders lustiges Kälbchen: es ist braun, hat vier weisse Füsse, eine weisse Schwanzspitze und eine weisse Blesse. Leider lässt es sich nicht fotografieren sondern springt mit mehreren Sätzen über die Strasse und verschwindet im Gebüsch.

Um halb sieben erreichen wir Monticello, zwischendurch schneit es wieder und es muss auch teilweise mehr geschneit haben. Wir ziehen uns um, entern die Laundry, die wir vom letzten Mal kennen und die ziemlich herunter gekommen ist. Eine junge Frau mit kleinem Jungen holt tonnenweise Wäsche auf den Trocknern, sauber sieht aber anders aus. Kurz bevor unsere Wäsche aus dem Trockner kann, kommt ein Mann und will waschen, er versucht aus dem Automaten Waschpulver zu ziehen, aber alles ist leer, was mich beim Zustand der Laundry nicht wundert. Wir bieten ihm unser Waschmittel an und kommen ins Gespräch. Amerikaner sind ja so gesprächig und als wir endlich nach einer halben Stunde gehen, haben wir auch eine Alternativroute für Morgen in die Needles.

Beim Subway holen wir einen Footlong, der Magen knurrt mittlerweile sehr laut. Danach die üblichen Arbeiten und nach dem Absacker geht es ins Bettchen.

Hier möchte ich mich noch mal bei allen Schutzengeln und Dieter bedanken, dass wir trotz meiner Dummheit wieder gut im Motel angekommen sind.

Buffy am Natural Bridges Visitor Center

immer noch alles voller Sand

hier geht es lang

meine Lieblingsmotive

ab hier gibt es keine Fotos mehr

Rodeway Inn&Suites in Monticello

schönes Hotel, freundliche Angestellte, sauber, empfehlenswert

Preis: 30,00 Euro für zwei Nächte durch Member Dollars von HotelClub

pfeil next
pfeil back

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© Copyright  Gabymarie 2003-2009

 

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