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comp_Head Monte Carlo

Nach dem ausgiebigen Frühstück packen wir EAGLE und verlassen das Falcon Ridge Hotel.

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Wir wollen uns noch die Casinos in Mesquite anschauen, aber irgendwie interessiert uns das doch nicht und so ist wieder die I 15 Richtung Westen unser Ziel. Wir erreichen Las Vegas und das Monte Carlo, unsere letzte Unterkunft des diesjährigen Urlaubs. Den ersten Schock erhalten wir bei der Parkplatzsuche: es gibt keine Tiefgarage, die Autos stehen unter freiem Himmel. Wir stellen EAGLE ab und machen uns ohne Gepäck auf den Weg zur Lobby. Der nächste Schock: es wollen massenhaft Leute einchecken und wir stellen uns auf eine längere Wartezeit ein, während der wir uns die Clientel des Monte Carlos anschauen. Am Liebsten möchten wir wieder raus, aber leider ist das MC über Priceline gebucht und somit bezahlt. Als wir endlich dran kommen, bitten wir um ein Zimmer abseits des Baulärms, das wir auch bekommen. Es ist ganz okay, aber sehr dunkel und hellhörig, man sieht ihm irgendwie an, dass es in die Jahre gekommen ist. Freiwillig würde ich dieses Hotel niemals auswählen. Ausserdem wollen sie für 24 Stunden Wirless  13,99 Dollar! Das Palazzo wollte nur 9,99 Dollar. Das Casino hat keinen Charme und besonders die Leute, die hier wohnen, stossen uns ab. Frustriert holen wir unser Gepäck, machen uns frisch und kommen gerade noch rechtzeitig ins Outback, wo wir mit Anja und Karolina verabredet sind. EAGLE haben wir in die Tiefgarage vom Venetian abgestellt, ein Abenteuer, bis wir ihn später wieder finden. Wir essen wieder ein Steak, vorab eine Blooming Onion, die wirklich lecker ist. Auch das Pale Ale schmeckt gut. Aber wieder wird das Outback-Steak nur Zweiter hinter dem von Eddie McStiff. Nach dem Essen schlendern wir mit Anja und Karolina durchs Venetian, setzen uns an eine Bar und erzählen von unserem Abenteuer „White Pocket“. Es ist ein netter Abend und wir verabschieden uns zu früh, aber es ist unsere letzte Nacht, morgen geht unser Flieger über Denver nach Frankfurt.

 Gefahrene Kilometer:  153

 

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Der Wecker klingelt um halb sieben, duschen, anziehen, Koffer zum Auto tragen – alles recht schweigsam. Schlüsselkarte abgeben, Monte Carlo auf Nimmer- Wiedersehen!

Ohne Frühstück fahren wir den Strip Richtung Süden, finden die Abzweigung zum Rental Car Return und laden unseren EAGLE aus. Die Stunde des Abschieds ist gekommen. Natürlich sagen wir dem Typen, der das Fahrzeug annimmt, dass wir einen Reifenschaden hatten und das Ersatzrad ein gebrauchter, aber sehr guter Reifen ist. Da ich noch das Geld für Reifenreparatur und –kauf zurück haben will, gehe ich zum Customer Service. Ich bekomme die Auskunft, dass man uns anrufen wird. Nun ja, warten wir`s ab.

EAGLE ade, Du bist ein so schönes Auto gewesen, hast uns 42 Tage lang treu begleitet mit Deiner schönen Ausstattung, besonders das Satelitenradio haben wir sehr genossen. An dem Reifenschaden hattest Du ja keine Schuld – also machs gut!!

Der Shuttle bringt uns zur Ankunftshalle, am UA-Schalter steht eine ziemliche Schlange. Immer noch ohne Frühstück knurrt uns langsam der Magen. Und weil das nicht genug ist, eröffnet mir die freundliche Lady am Schalter, dass ich auserkoren bin für eine „Spezialbehandung“. Also Securitycheck der besonderen Art. Dieter darf mich aber gegleiten. Zu allem Übel hat auch noch ein Koffer drei Kilo zuviel on board, aber wir dürfen umpacken. Danke! 100 Dollar wollten wir doch nicht aus dem Fenster schmeissen. Wir essen rasch eine Banane, kurz bevor wir Hungers sterben.

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Die Schlangen beim normalen Security Check sind wieder sehr lange und so denke ich, dass wir bei meinem speziellen Check noch Zeit gespart haben. Ich werden angepustet, mein Rucksack umgedreht und die Tube Zahncreme, in der höchstens noch ein Drittel drinnen ist, wird mir abgenommen. Es kommt nämlich nicht drauf an, was drinnen ist, sondern was draufsteht, und da steht 150 ml drauf! Aber ansonsten ist der Typ ganz nett und so sitzen wir kurz vor dem Abheben auf unseren Plätzen. Der Flug dauert anderthalb Stunden, alkoholische Getränke kosten wieder extra, zu essen gibt es nichts.

Beim Landeanflug auf Denver gibt es eine Ehrenrunde, wir landen auf einer anderen Bahn, der Wind ist zu stark. Nach der Landung merken wir, wie gross der Flughafen ist, bisher sind wir ja nur in Denver gelandet und haben nur einen kleinen Teil des Gebäudes gesehen. Der Hunger treibt uns mangels Subway zu MCWürg. Da wir noch so viel Zeit haben, schlendern wir durch die Geschäfte und erstehen noch zwei Colorado-Sweetshirts.

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Irgendwann entdecken wir, dass es free wireless gibt und schmeissen Schlappinchen an. Nachdem wir seit zwei Tagen keine Mails gecheckt haben, kommt uns dieser Service gerade recht. Leider gibt es schlechte Nachrichten: Helga-Mutti ist im Krankenhaus, nix Genaues weiss man. Ziemlich unter Schock besteigen wir die LH 447 nach Frankfurt.

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Die Maschine ist wieder mit Inseat-Entertainment ausgestatten.

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Irgendwie vergeht der Flug dank der verschiedenen Filme diesmal schneller als gedacht, Service ist gut an Bord, das Essen geht so, Getränke wieder kostenlos. Die Maschine landet pünktlich in Frankfurt, am Gepäckband stehen vielleicht 20 Leute aus der vollem Maschine und warten auf ihre Koffer. Ich schiele zu den Leuten vom Zoll und bekomme ein Kribbeln im Magen. Aber es interessiert sich niemand für uns und so sind wir nach 10 Minuten durch. Leider müssen wir noch zwei Stunden auf den Bus nach Lauterbourg warten. Wir verteiben uns die Zeit mit Kaffeetrinken und dem Versuch, Schlappinchen zum Laufen zu bringen. Aber den Service, den wir in Denver genossen haben, gibt es in Frankfurt nicht. Da will die Telecom gleich abzocken.

Endlich ist der Bus da, weiter anderthalb Stunden später erwartet uns Moni mit ihrer A-Klasse am Grenzübergang Lauterbourg. Wir sind wieder fast zu Hause.

Fazit

 

6 Wochen

4 Staaten

2 Leute

1 Auto

8.432 Kilometer

5.000 Fotos

für x.xxx Euros

Erinnerungen: unbezahlbar

Nachtrag:

die Kosten fürs Reifenflicken und den gebrauchten Reifen hat uns Alamo Deutschland nach Email-Kontakt anstandlos bezahlt.

 

Nachtrag 2:

die Planung für 2009 ist ab sofort in Arbeit!

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2009

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© Copyright  Gabymarie 2003-2009

 

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