Gabymarie`s Homepage
comp__IGP4621

10.05.2009
Abfahrt: 11:00 Uhr
 

Ein letztes Frühstück im Best Western, dann check-out. Leider stimmt die Rechnung überhaupt nicht, wir hatten ja prepaid und nur das Frühstück hätte berechnet sein sollen. Es dauert eine dreiviertel Stunde, bis wir die richtige Rechnung in Händen haben, die Dame an der Rezeption ist nicht besonders freundlich und natürlich sind alle anderen schuld, dass nichts klappt.

Der Plan, ins Valley of Fire zu fahren, wird somit gecancelt. Irgendwie sind wir auch nur mehr müde. Auf der Fahrt durch Hurricane stellen wir fest, dass sich baumässig wieder viel verändert hat. Aus der Ferne ist die Krise nicht zu erkennen, aber ich möcthte nicht wissen, wie viele Häuser in den Neubaugebieten leer stehen.

Las Vegas empfängt uns mit Hitze und Staub, nun ja, ist halt so üblich. Wir suchen uns mit Fräulein Garmin einen ROSS und dann noch einen zweiten. Eingekauft wird aber nicht viel, wir finden nix.

Anschliessend geht es zum Caesars Palace. Beim Check-In stehen einige Leute, wir warten geduldig bis wir an der Reihe sind. Wir müssen zu einem mürrisch dreinblickenden „Osama-Bin-Laden“ und ich befürchte schon, dass ich mit dem nicht gut Kirschen essen werde. Auf meine Frage, ob er uns ein schönes Zimmer mit „View“ geben kann, antwortet er, es würde 60 Dollar mehr kosten. Darauf antworte ich, dass ich das nicht möchte und er gibt uns grinsend ein Zimmer auf der 4. Etage – View in den Hinterhof. Das Zimmer selber ist auch nicht so schön wie das vor zwei Jahren, aber wir wollen ja nur dort schlafen.

Wir bringen die Reisetasche nach oben, ich packe den Rucksack aus und krame nach meiner Handtasche. Die Pässe, welche immer im Rucksack waren,  lege ich in die Reisetasche. Wir ziehen uns um und machen uns auf ins Gewühl. Dinner gibt es am Trevi-Brunnen, den wir von den letzten Jahren schon kennen, und es schmeckt wieder sehr gut.

comp_IMG_3611

Obwohl mir das Zimmer letztendlich trotzdem stinkt, schlafen wir ganz gut, die Betten sind okay.

Caesars Palace by night

unser "schönes Zimmer....

..... mit View in den Hinterhof"

Caesars Palace, Las Vegas

Hotel grundsätzlich okay, wir hatten nur einfach Pech mit dem Zimmer, aber bei dem Preis darf man ja nicht meckern

Preis: 0 Euro für 2 Nächte
durch HC Member Dollar

11.05.2009

Kundenservice im Caesars Palace
 - oder wie wird man die Lust auf USA los

Frühstück gibt es bei Starbucks auf dem Strip, dort können wir auch ins Internet, das CP will ja 14 Dollar pro Tag.

Ich rufe Dörte an, bei Ihr wollen wir den Online-check-in für unsere morgigen Flüge machen.

Wir freuen uns, Dörte wiederzusehen, quatschen ein bisschen und dann mache ich mich an den Check-In. Aber das geht nicht so wie ich will, der Flug von LV nach Denver mit United klappt, aber der Anschlussflug nach Frankfurt nicht. Dörte ruft bei LH an, die wissen auch nicht, warum es nicht geht, auf jeden Fall müssen wir jetzt warten, bis 24 Stunden vor dem LH-Flug von DEN nach FRA. Ich bin schon ziemlich genervt, es fällt mir so alles ein, was in dem Urlaub nicht funktioniert hat.....

Wir verabschieden uns von Dörte und fahren ins Outlet. So richtig Spass macht es nicht, aber trotzdem kommen wir ziemlich bepackt aus dem Hilfiger-Shop raus.
Dann wieder zu Dörte, es ist 24 Stunden vor dem Flug. Ich versuche erneut den Check-In. Da will Lufthansa unsere Pass-Daten – und wo liegt der Pass? In der Reisetasche im CP. Mir steigen langsam die Tränen auf. Zum Glück ist es nicht so weit und in 15 Minuten stehen wir auf dem Parkdeck des CP. Dieter bleibt im Auto, ich renne durchs Casino bis zum Fahrstuhl, rein und rauf. Stecke die Keycard in den Schlitz und – Ihr ahnt es sicher schon – die Tür geht nicht auf. Ich also wieder runter, durch das Casino an die Rezeption.  Die Keycard wird neu codiert, ich wieder ......

Stehe vor der Tür, Keycard rein – nix geht. Da kommt ein Security Typ den Gang entlang, dem ich dann mein Leid klage. Ob er mir die Türe öffnen könne, damit ich die Pässe raushole.

Können tut er schon, aber tun wird er es nicht – seine Antwort.

Ich also wieder runter an die Rezeption, der freundliche Herr meint, dass vermutlich die Batterie an der Tür leer sei, er würde mir gleich jemanden schicken. Wieder rauf und warten. Niemand kommt. Endlich erscheint ein Zimmermädchen, bei ihr versuche ich es wieder: ob sie mir wohl das Zimmer öffnen kann. Und sie kann! Ich bedanke mich und setze mich erst mal heulend vor Wut aufs Bett. Mittlerweile ist fast eine Stunde vergangen. Als ich mit den Pässen endlich auf dem Packdeck ankomme, ist Dieter fast geschmolzen.

Wir fahren wieder zu Dörte, machen den Check-In und wollen die Boardkarten ausdrucken, aber das Papier reicht nicht. Dörte ist so lieb und wird neues besorgen. Ich bin nur mehr am Heulen und keiner versteht mich.

Wir beschliessen unser letztes Dinner in USA beim Outback in der Nähe des Airports zu geniessen. Wobei von geniessen ja nicht die Rede sein kann. Aber das Steak hat einigermassen geschmeckt und letztendlich können wir bei Dörte unsere Bordkarten abholen.

Zurück im CP stellen wir fest, dass unsere Keycard immer noch nicht die Türe öffnen kann. Ich bin bereit einen Mord zu begehen, als ich wieder an die Rezeption renne. Dort sagt man mir, dass die Batterie ausgetauscht wurde, aber die Card neu codiert werden muss.

Ziemlich schweigend packen wir die Reisetasche, ich tausche die Handtasche gegen meinen Reiserucksack, und gehen danach zu Bett. Was für ein Tag.

Ich habe Depressionen und meine Lust auf künftige USA-Reisen liegt bei unter Null. Was kann eigentlich jetzt noch passieren?

hier möchten wir mal wohnen: im Bellagio

Wasserspiele vor dem Bellagio

comp__IGP4596

12.05.2009
Meilen bei Abgabe: 20.085

Frühstück beim Starbucks im CP. Das Gepäck ist schon in Buffy, wir fahren Richtung Airport, am Las Vegas-Welcome-Schild machen wir noch ein paar letzte Fotos.

comp__IGP4622
comp__IGP4624

Das “come back soon” sehe ich im Moment nicht so, dazu bin ich zu frustriert.

Die Rückgabe von Buffy geht gewohnt schnell, aber ich muss wegen der Oil-Change-Rechnung zum Customer-Service. Ich möchte jetzt nicht detailliert erzählen, was mich erwartet, nur soviel: es dauert fast eine Stunde, bis ich die korrekte Rechnung in Händen habe. Zwischendurch sollten wir anstelle 35 Dollar weniger 150 Dollar mehr zahlen. Zum Glück waren wir rechtzeitig am Airport.

In meinem Frust denke ich mir, dass wahrscheinlich das Flugzeug abstürzt, bei dem Glück, das wir in diesen 6 Wochen schon hatten.

in der Maschine nach Denver mit "Foxi"

gestartet

letzte Blicke auf LV

welch ein Moloch!

Lake Mead

Flug Richtung Nordosten

leider weiss ich nicht, wo wir sind

tolle Formationen

Der Flug nach Denver vergeht ohne Probleme, wir landen diesmal sogar pünktlich und ohne Sturm. Die Zeit in Denver verbringen wir zuerst bei McWürg und dann in den kleinen Verkaufs-Läden.

Landeanflug auf Denver International

es gibt free wireless auf dem Airport

sie bringt uns nach Frankfurt

Auch die Maschine nach Frankfurt startet pünktlich, eine schöne, neue Maschine mit Inseat-Entertainment. Das Essen allerdings ist sehr mässig, die Besatzung aber nett und aufmerksam.

Nachdem das Frühstück serviert wurde, kommt die Stewardes zu uns, fragt ob wir Familie Marquis-Steidler sind und teilt uns mit einem gequälten Lächeln mit, dass unsere Koffer in Denver geblieben sind.Okay, ist ja nicht so schlimm, man bringt uns die am nächsten Tag nach Hause.

Nur fällt mir in diesem Moment ein, dass meine Handtasche im Gepäck ist und darin der Autoschlüssel.

Wo bitte ist der Hammer für den Ausstieg?

Dieter ist ganz ruhig, als ich ihm sage, dass wir nicht nach Hause fahren können, weil der Autoschlüssel nun mal in Denver ist. Wir beraten, was wir tun und entscheiden, uns einen Mietwagen zu nehmen, wenn wir in Frankfurt sind. Dort angekommen sind wir die ersten, die durch den Zoll sind, so ohne Gepäck geht das ja sehr schnell.

Als erstes gehen wir zu Hertz: wir haben heute keine Fahrzeuge mehr – Messe.

Bei den anderen Autovermietungen bekommen wir die gleiche Antwort: keine Fahrzeuge verfügbar.

Also ein Zimmer in Frankfurt. Aber: wir haben ja Messe – also gibt es auch keine Zimmer mehr in Flughafennähe.

Mittlerweile haben wir Nachmittag, einen Nachtflug hinter uns und sechs Wochen, die alles andere als toll waren.

Ich bin kurz davor, meinen mir zustehenden Nervenzusammenbruch zu bekommen.

Bei Hertz bietet man uns später an, dass wir ein Auto mit französischem Kennzeichen nach Frankreich überführen könnten. Also buchen wir für morgen den Lufthansa-Bus nach Frankfurt und wollen das Franzosenauto nehmen. Wir stehen also am Tresen, als ein englisch sprechender Mann die junge Dame von Hertz nach einem Auto fragt. Welches er denn möchte?

Ich möchte jetzt nicht meinen Wutausbruch mitteilen, der junge Mann der uns bedient, stottert nur was von: sie hat nicht gewusst, dass wir keine Autos ausgeben. Aber wir haben in weiteren 10 Minuten ein Auto. Und zum Glück kann ich den Lufthansa-Bus stornieren.

Unten in der Vermietstation stellten wir fest, dass bei allen Vermietern Autos stehen. Warum man sich an diesem Tag abgesprochen hatte, ab Mittags keine Autos mehr auszugeben, wird ein Geheimnis bleiben.

Um kurz vor 19 Uhr kommen wir in Sessenheim an, der kleine 207 Peugeot reichte uns, wir hatten ja kein Gepäck.

Meine Mutter empfängt uns, sie ist gefasster als ich befürchtet hatte, Robili näherte sich nach einer Stunde. Ich gehe in den Garten zu Foxis Grab, es ist alles nur furchtbar.

 

Ich werde in den nächsten 14 Tagen niemanden unserer Freunde anrufen und uns zurückmelden, denn die Frage, wie unser Urlaub war, möchte ich nicht beantworten.

zweieinhalb Monate später......

Wochenlang  bin ich nicht in der Lage den Reisbericht für die Homepage zu erstellen. Nach einem Besuch von Tom und Tina bei uns, bei dem wir die Diashow vom letztjährigen USA-Urlaub anschauen, kehrt die Infektionskrankheit “USA” schlagartig zurück. Tage später beginne ich mit dem Bericht und auch mit der Suche nach Flügen für 2010.

 Heute, mit einem delay von  2 1/2 Monaten, sehe ich die Sache natürlich etwas distanzierter, ich kann über verschiedene Vorkommnisse sogar lachen.

Wohin es in 2010 geht, ist noch nicht klar, eventuell mal in den Nordwesten mit einem Abstecher am Ende der Reise in unsere geliebte Grand Staircase-Area.

pfeil next
pfeil back

USA 2010

gelb_blanc0066

gelb_blanc0066

gelb_blanc0066

gelb_blanc0066

gelb_blanc0066

gelb_blanc0066

gelb_blanc0066

© Gabymarie  2003 - 2010

.