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Gabymarie`s Reiseseiten

Montag, 09.05.2011
Meilenstand: 11.483
54 Grad F

Es regnet!! Leider ist die Vorhersage tatsächlich eingetroffen. Es sieht aus, als würde es hageln. Wir frühstücken, packen, verabschieden uns von Kris und Jim und verlassen Moab über den Highway 128. Leider liegen die tollen roten Felswände im Nebel, so dass wir keine Fotos machen können.
Auch auf der Interstate 70 ändert sich das Wetter nicht, im Gegenteil. In Fruita suchen wir einen Walgreens weil Dieters Unterlippe seit über einer Woche ganz entzündet ist. Man gibt uns eine Creme und wir hoffen, dass die hilft.
Danach fahren wir zum Colorado National Monument um uns nach den Road-Bedingungen für den Rattlesnake-Canyon zu erkundigen. Schon einmal waren wir umsonst am Beginn der Road und auch diesmal bekommen wir die Antwort: no way! Der Regen hat die Road unpassierbar gemacht. So ein Ärger aber auch. Wir schauen uns die beiden Filme an, kaufen einen Lizzard, den wir sinnigerweise “Lizzy” nennen,  und beschließen nach Grand Junction zu fahren, denn es ist lausig kalt. Wir werden morgen nochmals ins Colorado NM  fahren um uns dort ein bisschen umzusehen, falls das Wetter sich bessert.
Wir shoppen noch ein wenig bei Ross und JCPenney und sind um 14:20 Uhr am
Grand Vista Hotel. Aber unser Zimmer ist noch nicht fertig und wir werden praktisch weggeschickt. Das ist schon ein bisschen ärgerlich. Wir genehmigen uns den ersten und einzigen Big Mac während des Urlaubs und sind kurz nach 15 Uhr zurück am Hotel, jetzt dürfen wir einchecken. Das Zimmer ist freundlich, das Bad ausreichend groß mit genügend Ablagefläche. Die Betten sind schmal. Morgen müssen wir das Frühstück bezahlen, übermorgen ist es inklusive. Und auf unserer Reservierung steht „bad code“, was wohl mit ebookers zu tun hat.
Wir schleifen all unser Gepäck aufs Zimmer und ich fange an die Koffer zu packen. Ich hasse packen! Irgendwie muss sich unser Gepäck vermehrt haben, mit Müh und Not bekomme ich die Koffer unter die 23 Kilo. Die Trolleys sind auch voll. Dabei haben wir doch gar nicht so viel eingekauft. Dieter verklebt den Karton, in dem Doris uns die Kühlbox und die anderen Sachen am Urlaubsanfang geschickt hat. Mit viel Gedrücke bekommen wir noch die Schlafsäcke rein und verschließen den Karton.
Abends gehen wir zu Appelbee`s und genehmigen uns leckere Salate.

Gefahrene Meilen:  134

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 Grand Vista Hotel, 2 Nächte für ca. 100 $ - inc. Ebookers-Gutschein, unfreundliches Personal

Dienstag, 10.05.2011
Meilenstand: 11.617
55 Grad F

Die Betten sind mies, wir wachen beide mit Rückenschmerzen auf. Das continental Breakfast für 6,99 + Tax ist aber ok, Joghurt, Obst, Cereals, Toast etc.
Da wir aus- und wieder einchecken müssen, begeben wir uns zur Rezeption, die junge Dame telefoniert, hat noch einen Kunden vor uns und ist genervt und überfordert. Es kommt dann noch ein Mann dazu, der uns bediente. Er weiß aber nicht gleich Bescheid, also muss wieder die genervte Lady ran. Ihn habe ich dann gefragt, was das mit dem „bad code“ zu bedeuten hat, aber er konnte/wollte nichts dazu sagen, hätte keine Bedeutung haha…… Erst als ich ihn auf das Frühstück anspreche, bekommen wir die Coupons für morgen. Auch nicht die feine englische Art.
Wir schleifen den großen Karton mit Kühlbox, Rucksack, Schlafsäcken etc. ins Auto und fahren zu Fedex, den wir gestern auf der Fahrt zum McDonalds gesehen haben. Das Teil wiegt 39 lbs!!!! Und ist jetzt auf dem Weg nach Atascadero….
Nachts muss es geschüttet haben, jetzt sieht es aber nicht so schlecht aus und wir fahren Richtung
Colorado National Monument, diesmal zum Südeingang, sprich Devils Kitchen. Wir fahren jeden View-Punkt an, aber es ist kalt (43 F) und es fängt kurz an mit Schneeregen, der aber schnell vorbei ist. Fotografieren macht nicht so viel Spass, die Farben sind dunkel. Trotzdem machen wir den „Otto-Trail“, nach dem Motto: Otto meets Otto…. Dieters zweiter Vorname ist nämlich Otto. Gegen Mittag bessert sich das Wetter, am Visitorcenter essen wir unseren Trailmix und eine Banane. So gestärkt machen wir auch noch den Rim View Trail bis zum Window-Rock. Das Gebiet ist sehr schön, aber uns fehlt heute einfach die Sonne und der blaue Himmel. An der Black Ridge-Road fahren wir auch vorbei, wollen uns einfach selber überzeugen, dass die Road zum Rattlesnake-Canyon unpassierbar ist. Wir biegen zum Parking hin ab und schauen uns die Straße an: es sieht nicht gut aus. Das merken wir auch als wir zurück auf die geteerte Straße fahren. Die Reifen haben sich schon zugesetzt von dem kleinen Stück und der Dreck knallt aus den Radkästen beim Weiterfahren. Sooooo schade.
Wir kommen zurück ins Hotel und Debbie, das genervte Huhn, würdigt uns keines Blickes. Dieses Verhalten macht sich bestimmt gut im Tripadvisor-Review…..
Wir trinken ein Bierchen, Dieter erledigt die Arbeit mit den Fotos, dann holen wir uns einen Footlong.
Irgendwie sind wir beide müde, obwohl wir doch nix Anstrengendes gemacht haben. Ich packe nochmal die Koffer ein bisschen um, den Planungsordner habe ich von 2 auf 1 Kilo geschrumpft, indem ich doppelte Beschreibungen etc. rausgeschmissen habe. Geht doch!!

Gefahrene Meilen: 59

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Mittwoch, 11.05.2011
Meilenstand: 11.676
47 Grad F

Es ist schattig!
Das Frühstücksbuffet ist sehr gut ausgestattet, wir probieren von allem ein bisschen, Robin die Bedienung ist sehr aufmerksam und schnell mit dem Aufräumen.
Wir checken aus, beladen Denny und fahren auf die I 70 nach Osten. Der Colorado begleitet uns, er ist immer noch schmutzig braun und sehr hoch. Die Strecke ist als Scenic Route ausgezeichnet und bei schönem Wetter würde das sicher stimmen. Leider regnet es in Strömen.
Bei Glenwood Springs haben wir 38 Grad F und Schnee bis tief ins Tal.
In Edwards liegt der Schnee auf den Dächern der Häuser.
Hinter Vail herrscht tiefster Winter, am Summit, der 10.603 ft hoch ist, haben wir 32 Grad F und auf der Straße liegt Schnee.
Am Eisenhower Tunnel, der 11.100 ft hoch liegt fällt die Temperatur auf 27 Grad F und es liegt noch mehr Schnee auf der Fahrbahn. Auf der Gegenseite kommt uns ein Schneepflug entgegen. Wenig später überholen wir auf unserer Seite einen. Die Fahrt ist sehr anstrengend, denn es herrscht viel Verkehr auf dieser Strecke und es geht nur langsam voran.
Denver empfängt uns mit Regen vermischt mit Schnee und 39 Grad F. Wir checken im Country Inn&Suites ein, werden freundlich empfangen. Ruth fragt auch, ob wir morgen einen Shuttle brauchen, dass wir im Business Center unsere Bordkarten ausdrucken können und ob wir später auschecken möchten. Das nenne ich guten Service.
 

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Donnerstag: 12. Mai 2011
Meilenstand: 11.932
43 Grad F

Letzte Nacht in USA, wir haben ganz gut geschlafen, die Betten im Country Inn & Suites sind ja gut. Frühstück ist auch gut ausgestattet. Wir überlegen, ob wir später auschecken sollen, es wäre bis 14 Uhr kostenlos. Es regnet nämlich…… trotzdem checken wir normal aus, beladen Denny ein letztes Mal und befragen Ruth an der Rezeption, wo die nächste Mall ist. Wir fahren insgesamt 25 Meilen, mehr gibt der Tank auch nicht mehr her. Die Mall ist eine Enttäuschung, der ROSSS auch. Also machen wir uns auf zur Rental Station bzw. zum Flughafen. Denny abgeben funzt ohne Problem, die Abwicklung für den Reifenschaden dauert allerdings gefühlte Stunden, aber die Lady ist nett und wir lachen viel. Der Shuttle bringt uns zum Flughafen, dort suchen wir den Lufthansa-Schalter. Die Lufthansa-Blondine wiegt unsere Koffer: ok. Dann sollen wir auch das Handgepäck auf die Wage stellen und hier stellt die LHB fest, dass Dieters Trolley zu schwer ist. Seit wann wird denn Handgepäck gewogen???? Ich räume also Stück für Stück aus, bis ich unter 8 Kilo komme. In die Koffer kann nichts mehr dazu gepackt werden, in meinen Trolley auch nicht. Also stehe ich mit einer Plastiktüte mit Dieter Wadingshoes, den Trink-Tumblern und diversen anderen Kleinzeug am Schalter. So kann ich die Sachen mitnehmen, aber nicht wieder in den Trolley packen!!  Wir sehen uns am Gate, lautet die Drohung. Wo bitte ist jetzt der Sinn des Ganzen. Das Gewicht hat sich ja nicht verringert, nur dass es nicht mehr im Trolley ist, sondern als zusätzliches Handgepäck in der Plastiktüte, ich verstehe die Welt nicht mehr und bin reichlich genervt.
Wir suchen uns was zum Essen (Chinesisch) und chatten mit Anja und Mirja. Dann wird es Zeit fürs Boarding. Sicherheitskontrolle ohne Probleme, nur die Tumbler aus meiner „Aldi-Tüte“ werden einer besonderen Prüfung unterzogen – könnte ja eine Bombe drinnen sein.
Am Gate steht tatsächlich die LHB, allerdings weit von uns entfernt. Ich immer noch mit Trolley, Handtasche und Plastiktüte unterwegs. Am Eingang kontrolliert ein junger Mann ob die Handgepäckstücke das richtige Maß haben, Waage ist keine da. Da die Leute ziemlich ungeduldig sind, rutscht auch der eine oder andere mit größerem Handgepäck durch…….
Bevor wir die Trolleys in die Gepäckfächer schieben, packe ich die Tüte in Dieters halb leeren Trolley, hätte ich auch daneben legen können, wollte ich aber nicht. In unseren Fächern war übrigens noch  reichlich Platz.
Unsere reservierten Sitze in der 55 Reihe sind wieder gut, man hat neben noch Platz und sitzt nur zu Zweit. Die Maschine ist bis auf wenige Plätze ausgebucht. Leider ohne Inseat-Entertainment und die Crew zeichnet sich nicht gerade durch überschwengliche Freundlichkeit aus, es sind übrigens fast nur Männer. Das Essen ist für mich ungenießbar…… Film schaue ich mir keinen an, ich versuche zu schlafen, was aber nur bedingt gelingt. Trotzdem vergeht der Flug recht schnell, sind ja nur 8 ½ Stunden. Allerdings ist es ein sehr ruckeliger Flug, sogar im Landeanflug auf Frankfurt schüttelt es uns gewaltig durch. Die Landung ist aber sanft.
Als wir an die Sicherheitskontrolle kommen, sehen wir Schlangen von Menschen, es dauert eine dreiviertel Stunde bis wir durch sind. Keine Ahnung, woran das liegt, sowas haben wir bei der Einreise noch nie erlebt. Hängt vielleicht mit den Flüchtlingen aus Afrika zusammen. Unsere Koffer kreisen derweil einsam auf dem Gepäckband. Wenigstens brauchen wir hier nicht warten.
Dann geht es raus, wir müssen die Säule finden, von der wir den Shuttel zum Ramada anrufen können. Funktioniert einigermaßen und Minuten später ist unser portugiesischer Fahrer da. Er klagt wieder über die Wirtschaft und wie schlecht es ihm doch geht, aber er bringt uns sicher und schnell zu unserem „Kätzchen“. Das sieht total verdreckt aus nach 6 Wochen, aber wir sind froh, es wiederzusehen. Leider verfahren wir uns trotz Navi bei der Auffahrt und müssen zusätzliche 20 Kilometer fahren. Nach 2 Stunden kommen wir müde in Sessenheim an, Sieglinde, Robili und Zauselchen erwarten uns im Garten, der aussieht, als würde er Dornröschen beschützen.

Fazit:

 

wieder 6 ereignissreiche Wochen im Südwesten, hätte an einem Tag zumindest weniger ereignisreich sein können.

Zwei tolle Hike-Wochen mit Anja und Tom - ein großes Dankeschön an Beide, mit ihnen haben wir Einiges geschafft, das für uns alleine schwierig gewesen wäre.

Das Wetter hat eigentlich gut mitgespielt, lediglich zwei Touren - Pindale Hoodoos und Rattlesnake Canyon - konnten wir wetterbedingt nicht machen. Allerdings war es oft sehr windig und die letzten Tage hat es uns dann doch mit Schnee und Regen erwischt.

Den ausgefallenen Coyote Gulch werden wir im nächsten Jahr nachholen!!

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