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Abfahrt: 09:30 Uhr
Meilenstand: 19.691

Das “kleine” Frühstück im Best Western ist ganz okay, wir sind also nicht verhungert. Es ist etwas schattig und wir zippen die Beine an unsere Wanderhosen.

Anschliessend geht es in den Zion, erste Station ist das VisitorCenter. Dort erfahren wir, dass die Narrows gesperrt sind; ich hatte gelesen, dass sie bis 5.5.gesperrt wurden, aber der Virgin River tobt ins Tal, also wurde wieder gesperrt. Plan B ist der Observation Point, 13 km Roundtrip und strenuous. Wir parken Buffy, ziehen unsere Hikingshoes an und fahren mit dem Shuttle bis Weeping Rock. Zum Glück ist es morgens noch kühl und fast die halbe Strecke liegt im Schatten. Es geht ganz schön steil nach oben, ein Stück kennen wir ja schon vom letzten Jahr, als wir in den Hidden Canyon gehiked sind. Die Landschaft ist sehr schön, es kommen uns auch nur wenige Leute entgegen bzw. überholen uns. Nach 3 Stunden sind wir oben - und was das Schönste ist, die Strecke zurück geht nur mehr nach unten!

Wir nehmen unseren Lunch ein und schauen den Squirrels zu, die sind soo putzig. Auf dem Rückweg sehen wir viele Lizzards und die sind ziemlich fett. Der Weg zieht sich, aber es gibt so viele Motive zum Fotografieren.

Einfahrt in den Zion Nationalpark

Blick durch die Luke des Shuttles

da müssen wir hoch

wo geht es lang?

Blick ins Tal vom Observation Point

Nach der langen Wanderung haben wir Hunger, aber der kleine Foodmart an der Mount Carmel Junction gibt nix her, also gehen wir ins Restaurant vom Best Western und genehmigen uns einen Chicken Caesar Salat und einen Chef`s Salat. Drei Pale Ale kommen noch dazu. Erst bringt die Serviererin den falschen Salat für Dieter, dann stehen auf der Rechnung Onion Rings, die ich zwar gerne gegessen hätte, die wir aber nicht bestellt hatten. Und es ist so kalt in den Laden, ich zittere mir einen ab. Die Salate sind aber ganz gut.

Dann gibt es noch eine Beschwerde an der Lobby: keine Becher, keine Seife, kein Icebag im Zimmer!!

Da die Laundry 24 Stunden geöffnet hat, schmeissen wir eine Maschine an und nach den üblichen Arbeiten, wie Fotos speichern, Reisebericht schreiben, gehts in die Federn.

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Abfahrt: 09:50 Uhr
Meilenstand: 19.743

Die Nacht war etwas unruhig, ich bin schwer eingeschlafen. Der Wecker ist wieder nicht abgegangen und so sind wir recht spät aus den Federn gekommen. Frühstück wie üblich, dann machen wir uns auf zum Red Hollow Canyon bei Orderville. Gefunden wird das Teil recht schnell, er ist auch schön rot, aber nach drei Drop offs stehen wir vor dem Dry Fall und da ist Schluss mit Lustig. Obwohl ein Seil da hängt, ist uns das doch zu hoch. Wir gehen ein bisschen enttäuscht zurück.

Wir fahren am Hotel vorbei, Dieter hat sein Getränk vergessen, ich mein Deo. Das Bett ist gemacht, aber weder Cups, Icebag noch neue Handtücher bzw. eine Ersatzrolle für die Toilette sind vorhanden. Na da gibt es heute Abend wieder einiges zu beschweren.

auf dem Weg zum Red Hollow Canyon

ganz schön rot

es wird eng

Kaminklettern ist angesagt

Weiter geht es zum Visitorcenter, wir wollen Info über die Double Falls bzw. die Hikes die ich ausgesucht habe. An der zweiten Kehre nach dem grossen Tunnel bleiben wir stehen, weil wir eine Tafel lesen wollen. Da kommt ein Rangerauto mit Tatü Tata angerauscht. Ein junger Mann in Klettermontur telefoniert aufgeregt mit seinem Handy und winkt den Ranger zu sich. Offensichtlich ist da etwas passiert, wir können aber in der gegenüber liegenden Wand nichts entdecken.

Im VC kann man uns bezüglich der Hikes nicht helfen, für die Double Falls gibt es eine Beschreibung.

Also beschliessen wir - trotz der vielen Leute - den Riverside Walk zumachen und zwar bis zu den Narrows, die ja gesperrt sind. Der Weg ist recht schön, wir sehen viele Columbines und andere schöne Blumen. Auch Squirrels sind in Mengen vorhanden. Der Fluss tobt ziemlich heftig zu Tal, so dass zu verstehen ist, warum die Narrows gesperrt sind.

ohne Worte

schade, wir wären gerne die Narrows gegangen

aber der Virgin River tobt

ab hier ist aber Schluss

süsses Bettelhörnchen

ups, was macht der denn hier?

yellow Columbine

hängende Gärten

das Deer lässt sich nicht stören

In Springdale holen wir uns bei Pizza & Noddels eine Pizza und machen uns auf den Heimweg. Ein Hubschrauber kreist über dem Tal und als wir Richtung Tunnel kommen, sehen wir viele Autos in den Parkbuchen und deren Fahrer mit gezückter Kamera. Plötzlich sehen wir den Hubschrauber nahe der Wand, in der heute Früh wohl ein Unfall passiert ist. Er hebt ab und fliegt wieder seine Runde. Die zweite Kehre ist voll mit Ranger-Fahrzeugen und einem Rescue-Team. Offensichtlich ist es in den vergangen sechs Stunden nicht gelungen, die Person/Personen aus der Wand zu holen. Vor dem Tunnel müssen wir warten, ein Motorhome kommt von der Ostseite. Die Rangerin antwortet auf meine Frage, was passiert sei, sie wisse es nicht. Aber vermutlich darf sie nichts sagen. Nachdem das Motorhome durch ist, können wir unsere Fahrt fortsetzen.

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Im Hotel angekommen, stellen wir fest, dass bis auf das Icebag alles vorhanden ist, sogar ein Shampoo, also müssen wir uns nicht beschweren.

Die Pizza schmeckt gut, das Bierchen auch. Danach ist Packen angesagt, Dieter schleppt alle Koffer nach oben und ich fange mit dem Umsortieren an. Ich hasse packen! Letztendlich haben wir dann drei Koffer fertig, die Jeep-Tasche fehlt noch, die wird in Vegas fertig gepackt.

Die letzte Nacht im “Wilden Westen” ist angebrochen.

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pfeil back

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