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Abfahrt: 10:20 Uhr
Meilenstand: 19.447

Es gibt Frühstück! Das Courtyard hat für 9,99 $ einiges zu bieten und wir schlagen richtig zu. Sogar Waffeln backen wir uns. Erneut einchecken funkt problemlos.

Wir haben beschlossen, dass wir kein Boot mieten, sondern die Boots-Tour zum Antelope Canyon machen. Ich rufe also die Hotline an und reserviere die Tour um 16:15 Uhr.

Bleibt viel Zeit, also was tun? Zum Glück fällt mir ein toller Hike ein, nämlich der zum Stud Horse Point. Ich suche bei Silke die Beschreibung, notiere mir alles und los geht es. Die Location ist wirklich leicht zu finden und riesige Hoodoos erwarten uns. Wir klettern rauf und runter und fotografieren von allen Seiten.

Blick ins Hoodoo Tal

schicke Kappe

wow - sind die riesig

Danach geht es zur Picknick-Area, diesmal müssen wir alleine essen, keine Gesellschaft. Anschliessend fahren wir zur Marina und wollen im Lake Powell Resort unsere Tickets abholen. Aber der Typ findet nix, er denkt, wir haben ein Zimmer gebucht, obwohl ich ihm den Zettel mit der Cruise und die Reservierungsnummer gegeben habe. Dann scheitert er an Gaby anstelle Gabriele. Letztendlich bekommen wir aber doch die Ticket. Wir schlendern durch den Shop, Dieter sucht eine bestimmte Karte für den Lake Powell, findet aber nix. Also fahren wir noch mal zur Bootsvermietung, dort erfahren wir, dass es die Karte nicht zu kaufen gibt. Also wieder zurück zur Marina, dort gönnen wir uns einen iced coffee und essen unsere Cookies. Dann ist es soweit an Board zu gehen, das Boot ist voll. Wir haben den gleichen - voll dicken - Kapitän wie letztes Jahr bei der Rainbow-Bridge Tour. Die Fahrt ist ganz schön, nur der Typ neben uns, der nur labert und sich überhaupt nicht für die Cruise interessiert, geht auf die Nerven. Aber so ist das halt, wenn man eine Tour bucht.

Dieter auf dem Weg zur Anlegestelle

as ist unser Kahn

kritischer Blick

Blick auf den Glen Dam

cab in den Canyon

es wird enger

...leider viel zu viele Leute

das würde mir auch Spass machen

Zum Abschluss in Page gehen wir noch mal zum Chinesen. Das Buffet und das Tsintao sind wieder lecker.

Abends wird gepackt, morgen verlassen wir Page in Richtung Zion. Und wie üblich ist am letzten Tag keine Plastiktüte im Eiseimer. Das haben wir jetzt schon so oft erlebt, irgendwie hat das Methode.

Nachdem wir uns Stepmom mit Julia Roberts angeschaut haben, schreibe ich den Bericht und mache Abrechnung. Beim Ablegen der Belege ramme ich mir den kleinen Zeh an dem massiven Stuhl - wahrscheinlich fällt der Zeh ab, es tut jedenfalls lausig weh. Also lieber ab ins Bett und Augen zu.

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Abfahrt: 09:34 Uhr
Meilenstand: 19.492

Nach einem leckeren Frühstück verlassen wir das Courtyard - bisher das schönste Hotel auf der Reise. Bei Maverick tanken wir und müssen feststellen, dass über Nacht die Spritpreise um 10 Cents gestiegen sind.

Wir fahren weiter auf der 89 bis Bitter Springs und biegen dann auf die 89A ab. Das Visitorcenter an der Navajo Bridge ist unser erstes Ziel, das nächste Lees Ferry. Dort kommen gerade drei Schlauchboote mit “älteren” Herrschaften an, die von einem Buss abgeholt werden. Weiter geht es an den traumhaften Vermillion Cliffs vorbei bis in den Kaibab National Forrest.

Navajo Bridge neu

Navajo Bridge alt

beide Brücken nebeneinander

the old bridge and me

auf dem Weg nach Lees Ferry

ein Schlauchboot kommt bei Lees Ferry an

Lees Ferry

bist Du ein steinener Bär?

Die 67 zum Nord Rim des Grand Canyons ist bis 15.5. gesperrt. Wir sehen einige Schäden, die durch Waldbrände der letzten Zeit entstanden sind. Über Fredonia fahren wir nach Kanab. Irgendwo auf einem Feldweg machen wir Lunchtime, man hat uns ja beim Grenzübertritt eine Stunde geklaut.

netter Store auf dem Weg zum Nord Rim

Danach geht es zur Best Friends Sanctuary, dort schauen wir uns um und kaufen ein Windspiel. Für eine Tour ist es leider schon zu spät.

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Wir sind schon auf dem Weg Richtung Mt. Carmel Jct., als mir einfällt, dass wir noch den Eagle Gate Arch anschauen wollen. Nur liegt der hinter Kanab Richtung Page. Also umdrehen und zurückfahren. Den Johnson Canyon finden wir problemlos, als wir aber nach den von Fritz angegeben 3,3 Meilen am Strassenrand parken und den Weidenzaun übersteigen wollen, stellen wir fest, dass dahinter ein Flüsschen liegt. Also unmöglich da durchzukommen mit unseren Turnschühchen. Wir fahren also weiter in Richtung eines Hauses am Rande des Rims, ein “Bluthund” kommt uns entgegen gerannt. Nein, es ist ein lieber, junger Pittbull. Wir sehen Leute am Haus und da kommt auch schon eine Auto von oben angebraust. Der Hund wir eingesammelt und ich steige aus. Ich frage, ob es gestattet ist, über die Weide zum Arch zu wandern. Der etwas heruntergekommene Mann ist freundlich und meint, er wohne nur da, aber wir sollten es mal versuchen, es könnte aber muddy sein. Also stiefeln wir los, es ist tatsächlich muddy, aber wir kommen trockenen Fusses unter dem Arch an. Jetzt müssen wir uns einen Weg nach oben suchen, was auch gelingt und schon stehen wir vor dem Arch. Er sieht echt knuffig aus. Und ist sooo leicht zu erreichen. Fritz werde ich aber noch fragen, ob er immer über privat land latscht.

an diesen Formationen kommt man vorbei

an denen auch, auf dem Weg zum....

Eagle Gate Arch

Vorsicht ist bei der Durchfahrt durch Kanab geboten: ich denke ich träume, als ich das sehe. Dieter ist dann extra nochmal zurück gefahren, damit ich Fotos machen kann. Hier haben die Einsparungen offensichtlich krasse Züge angenommen.

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Nun wird es Zeit für das Best Western und wir fahren nach Mt. Carmel Jct. Beim Einchecken gibt es kein Problem, wir können durchgehend die drei Nächte bleiben ohne re-check-in. Ich bekomme nur mit, dass die junge Dame an der Rezeption einer vermutlich Vorgesetzten etwas wegen der unterschiedlichen Namen erzählt. Das Zimmer ist so riesig wie im Marriott, alles sieht gut aus, wir sind zufrieden, als wir auch noch den Kühlschrank im Schrank unter dem Fernseher finden.

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Zum ersten Mal haben wir einen kleinen Balkon, den wir gleich ausnutzen um unser Welcome-Bierchen zu trinken. Auch essen wir später draußen, es ist noch angenehm warm. Später wird es dann etwas schattig und Dieter will schon wieder die Fliesjacken rausholen.

Frühstück ist leider nicht dabei, aber wir werden schon nicht verhungern.

unser Zimmer im Best Western

Best Western Thunderbird Lodge, Mt. Carmel Jct.

gute Unterkunft auf der Ost-Seite des Zion Nationalpark

Preis: 119 Euro für 3 Nächte
durch HC Member Dollar

pfeil next
pfeil back

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