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04. bis 06.10.2002

Gananoque bei Neta (leider kein Link mehr verfügbar)

Ueber Highway 16 bzw. 401 geht es nun Richtung Sueden nach Gananoque. Bevor wir aber zu Neta fahren, machen wir von Rockport aus einen Abstecher nach Ami-Land. Wir fahren ueber die Bruecke auf die Interstate 81 nach Watertown, trinken dort einen Espresso und schreiben Doris und John eine Halloween-Karte. Die werden gucken, wenn sie von uns Post aus USA bekommen!
Der Ausflug dauert drei Stunden, kostet pro Nase 6,50 Dollar fuer ein Visum, gibt uns aber die Gelegenheit, im Duty Free canadischen Whisky fuer die Haelfte des Preises zu kaufen. Sweetshirts muessen auch sein, ebenso Ahornsirup - und alles billiger als in Canada.

Grenzuebergang

Grenze zu USA

Interstate 81

Die Bruecke

Bei Neta erleben wir in der ersten Nacht den zweiten schlimmen Sturm unserer Rundreise. Es ist noch dramatischer als bei Sanda, denn wir haben Stromausfall, muessen uns mit Kerzen behelfen und sind auch noch alleine im Haus, da Neta auf einer Veranstaltung in der Stadt weilt.
Morgens war aber alles wieder in Ordnung, es gab Speck und Eier zum Fruehstueck, die richtige Unterlage fuer den Besuch von Kingston und seinem Fort Henry. Das Fort wurde im Krieg 1812 gebaut. Da gerade das jaehrliche Chilli-Fest gefeiert wurde, war die Stadt voller Menschen. Nachts gab es wieder Sturm, aber nicht so heftig wie die Nacht davor.
Am 06.10. hatte sich das Unwetter gaenzlich verzogen und so wagten wir uns aufs Wasser. Mit der “Thousand Islander IV” machten wir eine dreistuendige Bootsfahrt.  Diese Thousand Island (daher kommt auch der Name fuer das Dressing!) muss man unbedingt besuchen, auf den kleinsten Inseln stehen huebsche Haeuschen, auf den grosseren entsprechend protzige.

Teilweise befinden wir uns in amerikanischem Gewaesser und werden das Gefuehl nicht los, das die Canadier die Amis nicht so sonderlich lieben. Ungefaehr in der Mitte der Rundfahrt erreicht man BOLT CASTLE, ein gigantisches Schloss, welches ein verrueckter Amerikaner fuer seine Frau gebaut hat. Vor dem 9/11 konnte man das Schloss mit den canad. 1000 Island-Cruises besuchen, heute waeren die Formalitaeten zu gross und so wurden die Besuche auf Bolt Castle gestrichen. Ob sich das moeglicherweise wieder geaendert hat, kann ich nicht mit Sicherheit sagen. Wir sind also nur drum herum gefahren und haben gestaunt, wie reich manche Menschen sind.

Gananoque

unser Zimmer

Breakfast-Room

Gruppenbild mit Neta

Kingston

Kingston

auf Krezufahrt

Bolt Castle

Bildergalerie gefaellig? Hier geht`s lang....

07. bis 09.10. 2002

Zum Abschied gibt es wieder ein koestliches Fruehstueck und jeder erhaelt einen grossen Apfel als Wegzaehrung.
Auf dem 401 geht es nach Toronto. Dort suchen wir erstmal einen Parkplatz und dann geht es ans Shoppen bzw. Film entwicken lassen. Schliesslich waren wir bisher sparsam.
Lucy und Bob freuen sich uns wiederzusehen, wir bekommen wieder unsere gleichen Zimmer und abends laedt uns Bob ein seinen eigenen Wein zu trinken. Nun ja, er ist nicht ganz unser Geschmack, aber das Zusammensitzen und Plaudern macht Spass.

Schicke Trucks

Toronto, wir kommen

Spiegelbild

Toronto

Bei Lucy und Bob

Bei Lucy und Bob

Bei Lucy und Bob

Schweren Herzens nehmen wir am 09. Oktober Abschied von Lucy, Bob und Sascha. Kurz noch am Shoppingcenter vorbei die letzten Filme abholen und dann geht es zum Flughafen. Wir trennen uns von unserem Chevi, der wirklich mit allem ausgestattet war und uns die ganze Zeit ein guter Begleiter war. Einziger Wermutstropfen vielleicht: er war sehr durstig. Aber man goent sich ja sonst nichts.....

Die letzten Stunden verbringen wir im Flughafen, wir sind viel zu frueh dran. Er erscheint uns im Vergleich zu Frankfurt winzig, auch die Duty Free-Shops sind ein Witz.
Um 17:30 Uhr Ortszeit ist es soweit, die Aircanada-Maschine startet Richtung Frankfurt; Flug und Service sind okay. Muede kommen wir morgens um 07:00 Uhr an. Rudi und Heidi muessen Ihre Maschine nach Graz bekommen und wir muessen zum Zug.

Kurz vor dem Abschied

Abschied von Tim Hortons

In the Line

Air Canada

Drei Wochen haben wir nun gemeinsam unseren Traum von der unendlichen Weite und Schoenheit Ontarios genossen. Es bleiben die vielen Fotos, Erinnerungen, Andenken und die Gewissheit, dass wir dort nicht zum letzten Mal gewesen sind.
Und die Erkenntnis, dass wir dringend eine Digitalcamera und ein Laptop brauchen!!

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