Gabymarie`s Homepage

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Gabymarie`s Reiseseiten

Dienstag, 03.05.2011
Meilenstand: 10.952
41 Grad F

Ganz schön schattig, wir wollen um 8:30 Uhr losfahren, aber der Outfitter hat erst ab 8 Uhr auf, also holen wir uns Kaffee an der Tankstelle und dazu Teilchen. Frühstück findet auf dem Zimmer statt. Danach kaufen wir noch kurz im Grocery Store ein, dann geht es mit Denny zur Hole in the Rock Road, eine der beliebtesten Dirtroad von Dieter. Die Road ist super in Schuss, wie ein Dirtroad-Highway.
Nach ca. 6 Meilen parken wir auf der rechten Seite, ziehen die Wanderschuhe, überqueren die Raod an und machen uns auf zum Zebra Slotcanyon. Es führt ein gut gemarkter Weg durch das Desert, nach 1 ½ Stunden sind wir am Sloteingang. Leider ist nach wenigen Meter Schluss mit Lustig, Wasser versperrt und den Weg, es gibt kein Durchkommen. Wir gehen zurück und steigen links neben dem Eingan nach oben, man kann vor dort in den Canyon schauen. Der Zebra Slot ist recht kurz, aber überall steht Wasser. Hier oben gibt es auch ein gigantisches Moqui-Feld. So etwas haben wir noch nicht gesehen! Anjas Herz geht auf. Staunend laufen wir über die unterschiedlichsten Moquiformen, über zerbrochene, runde, eiförmige, polierte und raue.
Wir nehmen inmitten der Moquis unseren Lunch ein. Danach geht es anderhalb Stunden zurück zu Denny. Leider hat Dieter plötzlich wieder Schmerzen in seiner Hüfte, so dass wir befürchten, dass morgen nix mit dem Coyote Gulch wird.

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Wir wollen noch zum Vulcano, also fahren wir ein paar Meilen weiter und biegen dann nach links ab. Diese Road ist anfangs sehr gut, verschlechter sich aber nach der Durchquerung des Harris Washs. Es wird echt heftig, so dass wir ca. 2 Meilen vor dem Parkplatz an einer besonders sandigen Stelle das Auto abstellen und zu Fuß weitergehen. Wir stellen fest, dass wenn wir diese Stelle überwunden hätten, was evtl. machbar gewesen wäre, die nächste jetzt aber wirklich unüberwindbare Hürde auf uns gewartet hat. Dieters Schmerzen werden schlimmer und wir beschließen zum Auto zurückzugehen. Anja und Tom gehen weiter, der Vulcano ruft.
Wir sind nach einer ½ Stunde zurück bei Denny, den wir dann auch gleich wenden um gleich losfahren zu können, wenn die Beiden zurück sind. Wir erwarten sie eigentlich gegen 18 Uhr, aber schon um 17 Uhr sehen wir sie um die Kurve joggen. So ein verrücktes Volk, sie haben die Strecke hin- und zurück in anderthalb Stunden gemacht!!

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Jetzt wollen sie das wohlverdiente Bierchen am Devil`s Garden trinken. Wir sind nach einer halben Stunde wieder auf der HITRR, Denny und Dieter haben die schwierigen Stellen dank Anjas Hilfe prima vewältigt.
Nach wenigen Minuten Fahrzeit sind wir im Devil`s Garten und genehmigen uns ein gekühltes Bier. Wir sind fast alleine, nur zwei Fahrzeuge parken dort. Die Sonne scheint noch warm und es geht kaum Wind.

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Allzu lange können wir uns aber nicht aufhalten, denn wir haben Hunger und wollen zum Outfitters um die geniale Pizza zu genießen. Wir können uns noch einen Tisch aussuchen, aber kurze Zeit später ist das Lokal gefüllt. Pizza und Bier sind sehr gut. Anja und ich kaufen uns noch ein Armband, die Verkäuferin muss einen ganzen Karton vor uns ausschüttenund wir wühlen minutenlang. Die Jungs haben wir ins Motel geschickt….. Danach wird geduscht und wir verabreden uns mit Anja und Tom in unserem Zimmer. Hier wird noch der Mirassou getrunken und wir beratschlagen, was wir morgen machen. Ich möchte schon gerne mitgehen und Dieter macht es nichts aus, alleine zu bleiben. Das Problem ist nur, dass ich seit Montag aussehe wie ein Streuselkuchen, vermutlich eine Allergie, riesige Knubbel, die so sehr jucken, dass ich mich ständig kratzen möchte. Anja hat die Idee, nach Anti-Histamin zu suchen. Wir werden in der Tankstelle fündig und auch in der Grocery gibt es Medikamente. Ich werfe mit gleich vier Stück ein, mal sehen ob das hilft.
Wir verabreden uns für sechs Uhr morgen…..
Übrigens sind die Kameras tatsächlich angekommen, wir probieren sie gleich aus. Anjas Cam spricht jede Menge Sprachen, nur kein Deutsch!!! So was Doofes. Meine ist aber gewillt Deutsch mit mir zu reden.
 

Gefahrene Meilen: 53

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Mittwoch, 4. Mai 2011
Meilenstand: 10.005
62 Grad F

Der Wecker klingelt um viertel nach fünf. Meine Nacht war fürchterlich, Dieter beanspruchte das ganze Bett und ich weiss nicht, wie ich mich legen soll, dazu noch der Juckreiz am ganzen Körper. Irgendwann bin ich ins andere Bett ausgewandert, aber das war schon zu spät. Als der Wecker klingelt bin ich zu müde um mich fertig zu machen für den Hike. Es tut mir so leid, der Coyote Gulch steht ganz oben auf unserer Wunschliste. Anja und Tom machen sich kurz nach 6 Uhr auf den Weg, es wird schon langsam hell.
Wir verbringen den Tag damit Wäsche und Denny zu waschen. Wir besuchen das Visitorcenter, schauen uns den Film an und erkundigen uns nach den Verhältnissen im Neon-Canyon: alles ok, nur wenig Wasser. Die Reste der Pizza von gestern verspeisen wir vor dem Motelzimmer.
Ich packe meine alte Kamera nochmal aus und wir spielen ein bisschen mit ihr herum. Ich suche auch im Internet nach ähnlichen Fehlern und werde fündig. Scheint ein Problem zu sein, das es öfter gibt. Beim Einschalten kommt die Menueansicht, aber der Bildschirm bleibt schwarz. Genau der Fehler tritt auch bei Anjas alter Kamera auf, diese funktioniert jetzt aber wieder, genau wie meine nach einigen Minuten. Ich kontaktiere den Lieferanten, die Kamera ist erst 8 Monate alt. Verlassen kann man sich nämlich nicht wirklich darauf.
Ich schreibe noch ein paar Ansichts-Karten und chatte mit Mirja.
Nun warten wir auf Anja und Tom, die sicher mit traumhaften Fotos zurückkommen werden.
Nach ihrer Ankunft gibt es am Grill vom Circle D erstmal ein kaltes Bierchen und später geht es in die Circle D Eatery. Alle vier sind wir begeistert vom Essen, unser Server ist Patrick, der das sehr gut macht und mit dem wir viel Spass haben.
Nach dem Dinner trinken wir noch auf unserem Zimmer leckeren Merlot. Morgen will ich mit zur Golden Catherale und dem Neon-Canyon, also ab ins Bettchen.

Gefahrene Meilen: 5

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Donnerstag, 05. Mai 2011
Meilenstand: 11.010
Grad?

Dieters Schmerzen sind noch nicht besser, also treffe ich Anja und Tom um halb acht. Im Rucksack befinden sich 6 Flaschen Wasser – hoffentlich reicht das. An der Tankstelle holen wir uns Kaffee, dann geht es auf die HITRR. Wir fahren bis zum Abzweig Egypt und haben dann noch 10 Meilen bis zum Trailhead. Diese Raod ist teilweise schon grenzwertig, aber Black Devil schafft das problemlos. Am Trailhead stehen schon einige Autos. Um halb neun starten wir zum Neon Canyon, über Slickrock geht es einen gut markierten Trail steil nach unten. Danach geht es mehr oder weniger gerade in Richtung Round Dome. Wir wollen den direkten Weg und nicht durch den Fence Canyon gehen. Irgendwie finden wir den Weg und stehen an der großen Sanddüne, die nach unten zum Escalante River führt. Unten angekommen sehen wir  erstmal nix vom Fluss und glauben schon, dass wir unsere Wasserschuhe umsonst mitgeschleppt haben. Aber nach einigen Metern stehen wir am Wasser und das sieht nicht aus nach knöcheltief, wie die Lady im Visitorcenter sagte, sondern mindestens knietief. Mutigen traut sich Tom ins Wasser, Anja und ich folgen mit Stöcken bewaffnet. Die Strömung ist nicht ohne, aber wir erreichen doch problemlos das andere Ufer. Nun haben wir noch eine Meile vor uns, wir sollten vor 12 Uhr an der Golden Cathedrale sein. Also heißt es die Füsse in die Hand zu nehmen und loszusprinten. Wir kommen rechtzeitig an, die Sonne ist noch nicht in den Canyon gefallen. Außer einem Japaner sind wir alleine und können die Szene genießen. Nachdem wir ausgiebig fotografiert haben, genehmigen wir uns einen Lunch.
Erst auf dem Rückweg können wir den Neon Canyon ausgiebig erkunden. Wieder heißt es den River zu überqueren und dann stehen wir am Fuße der Sanddüne. Die Sonne meint es heute sehr gut mit uns – oder auch nicht…… Wir brauchen eine halbe Stunde bis nach oben, das war ganz schön heftig. Danach wieder querfeldein, problemlos finden wir den Weg zum Aufstieg. Hier wird es wieder anstrengend, aber zum Glück weht ein bisschen Wind, so dass es nicht ganz so heiß ist. Auch hier ist der Aufstieg tricky, selbst Anja meint, dass dies der bisher anstrengendste Hike des Urlaubs war. Glücklich erreichen wir Black Devil und machen uns auf den Heimweg. Anja muss einmal aussteigen um Tom über die Felsplatten zu lotsen, nach einer Stunde sind wir in Escalante.

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Dieter erwartet uns mit einem kalten Bierchen am Grillplatz.
Nach einer erfrischenden Dusche geht es wieder in die Circle D Eatery, wieder bedient uns Patrick und wir genießen unseren letzten Abend mit Anja und Tom. Kurz vor Mitternacht verabschieden wir uns, die Beiden fahren morgen nach Las Vegas, wir nach Moab. 12 spannende, aufregende, lustige und schöne Tage haben wir gemeinsam verbracht.
Meine Allergie geht langsam zurück, es juckt noch, aber die Pusteln sind viel kleiner geworden.

Gefahrene Meilen: 0

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