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Abfahrt: 09:30 Uhr
Meilenstand: 19.048

Heute lassen wir es langsam angehen. Nach dem Frühstück - wieder recht mäßig - tanken wir und fahren auf der 89 Richtung Tuba City. Wir stoppen am Horseshoe Bend und Dieter versucht sich an Weitwinkel-Fotos.

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damit sich keiner verläuft

ganz schön nahe an der Kante

ohne Fleiss kein Preis

Wir wollen uns die Navajo Ausstellung anschauen. Sie ist neben dem Quality Inn in Tuba City aufgebaut und sehr informativ. Nur leider  kann ich mir das alles gar nicht merken. Im örtlichen Subway holen wir uns einen Footlong und fahren weiter nach Cameron zur Trading Post. Der Schuppen ist ja echt riesig, aber die Verkäufer relativ desinteressiert. Ich suche einen bestimmten Ring, finde aber nichts.

Zurück in Page fahren wir zum Rim Trail, der wurde wohl neu angelegt und müsste vormittags als Fotolocation ganz toll sein. Dort in der Nähe stehen vielleicht schöne Häuser und eines davon ist zu verkaufen; es soll 945.000 Dollar kosten. Wenn wir im Lotto gewinnen……

Wir suchen immer noch nach einem brauchbaren Foto-Rucksack für Dieter. Aber das ist gar nicht so einfach.

Rim Trail in Page

rosa Prickly Pears

Blick über den Lake Powell

Richtung Castel Rock

Glen Dam

Glen Dam and me

wie blau doch das Wasser ist

im Lake Powell

auf der Klippe

unser neues Haus?

Das war ja mal ein fauler Tag, aber die Erkältung steckt uns immer noch in den Knochen und auch der gestrige Tag, obwohl er ja wunderschön war. Und in Erwartung was morgen kommt, gehen wir früh zu Bett.

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Abfahrt: 07:37 Uhr
Meilenstand:19.240

Heute ist der grosse Tag: die Wave wird erwandert.

Wir stehen früh auf, der Wecker klingelt um viertel vor sechs. Nach dem Duschen telefonieren wir noch mit den Müttern, dann geht es zum Frühstück. Dort unterhalten wir uns mit einem amerikanischen Ehepaar, gestern ist ein Bus mit Franzosen gekommen und die wollen auch alle Frühstück.

Am Parking am Wirepass stehen schon einige Fahrzeuge. Schuhe an, eintragen, das Permit am Rucksack befestigen und schon geht es los. Der Weg ist gut mit Cairns bestückt und wir sind nach 1 ¼  Stunden unterhalb der Wave. Unser Ziel ist aber vorerst mal der Boneyard, den wir nach einer Wanderung durch einen Slot und durch viel Sand auch finden. Leider stelle ich dort fest, dass ich die Beschreibung für den Aufstieg zum Top Rock verloren habe - schon wieder mal. Dieter ist natürlich sauer und ich gehe zurück um die Zettel zu suchen. Bis zu dem Punkt, wo Dieter mir hoch geholfen hat, da ist für mich Ende, ich weiss ja nicht, ob ich da alleine wieder hoch komme. Heulend gehe ich zurück und Dieter macht sich auf den Weg zurück. Er kommt auch relativ schnell zurück, guckt aber ganz böse. Dann fischt er die Beschreibung aus seiner Hosentasche - sie lag tatsächlich genau unter der Stelle, wo ich mich nicht runter getraut habe.

Also widmen wir uns den komischen Steinen um dann die Sandcove weiterzuwandern. Laut Beschreibung geht es rechts an einem Kegel hoch zum Top Rock, aber leider ist uns das zu steil mit dem schweren Equipment. Kein Melody Arch, kein Big Mac ..... Es ist ein wenig frustrierend, also stapfen wir traurig durch den vielen Sand zurück.

hier geht es hoch

ohne Permit geht hier nix

eintragen nicht vergessen

ein erster Blick auf Coyote Buttes

Eingang zur Sandcove

wow - sind das Farben

die ersten seltsamen Steine

wir wandern weiter

noch mehr geschichtete Steine

Pfannkuchen?

in Richtung Aufstieg zum Top Rock

links neben diesem Pilz ist der Aufstieg

leider nicht der Top Rock

ist der nicht süss?

Ich will irgendwann nach oben zur Second Wave, aber Dieter meint, die wäre dort nicht. Also gehen wir bis zum Aufgang der Wave zurück und quälen uns in der Mittagssonne die Sanddüne hoch. Der Blick in die Wave lässt aber die Strapazen vergessen, wir haben sie fast alleine. In einer Ecke sitzt eine Großfamilie - 6 Leute, die ein bisschen laut sind. Also verziehen wir uns hoch zur Second Wave und die haben wir wirklich für uns alleine. Wir durchstreifen sie von oben nach unten und wieder zurück, die Farben sind outstandig. Der Wind ist allerdings teilweise ganz schön heftig und so bekommen wir einige Male kostenloses Peeling für die unbedeckten Körperteile.

Second Wave

im Grossformat

Hamburger

was für Farben!

Blick auf die Chocolade Cones

Eiscreme-Farben

Es ist schon fast 16 Uhr als wir zurück in die Wave kommen und auch dort sind wir jetzt alleine. Dieter stellt das Stativ auf und ich bange um die Kamera. Aber es passiert nichts und wir bekommen endlich mal gemeinsame Fotos.

The Wave

Wind, Wasser und Sand sind hier die Baumeister

erfürchtig stehe ich vor diesem Naturwunder

....sitzen kann ich aber auch

das Stativ ist nicht umgefallen!

und was kommt jetzt?

letzter Bilck auf die Wave

Viertel nach fünf verlassen wir die Wave und machen uns auf den Rückweg. Erst wollen wir noch den Double Arch besuchen, verwerfen diese Idee aber später, als wir merken, dass die Kräfte doch nachlassen. Als ich mich an der Registerbox austragen will, fegt der Wind die Klappe um und sie knallt mir auf die Stirn. Nach ein paar Sternchen sehe ich wieder klar. Falls jetzt mal wieder was nicht klappt, habe ich eine Ausrede - Dachschaden!

Am Trailhead stehen vier Autos, eines davon ist unseres. Die Fahrer von drei Autos sind unterwegs nach Lee Ferrys und werden wohl erst in ein paar Tagen zurück kommen. Zwei weitere Fahrzeuge campen am Wirepass, was eigentlich gar nicht erlaubt ist, liegt doch der Stateline Campground nur zwei Meilen entfernt.

Jetzt liegt noch die schaukelige HRVR und die Fahrt nach Page vor uns. Im Hotel angekommen, machen wir uns einen Caesar-Salat, duschen, erledigen die Foto-und Reisebericht-Arbeiten und fallen nach einem Absacker todmüde ins Bett. Nachts träumen wir sicher von den einzigartigen Strukturen der Wave - was für ein Tag!

pfeil back
pfeil next

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© Copyright  Gabymarie 2003-2009

 

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